Fußball Landesliga SKV Rutesheim und der Stolperstein TSV Crailsheim

Ungewohnter Termin: Gegen den TSV Crailsheim wird Markus Wellert (2. v. re.) der SKV fehlen, ob Kapitän Tobias Gebbert (ganz re.) rechtzeitig da ist, wird sich weisen. Foto: Baumann/Julia Rahn

Die Landesliga-Fußballer erwarten bereits an diesem Donnerstag den TSV Crailsheim im Sportpark Bühl – der ungewohnte Termin hat zur Folge, dass einige Stammkräfte fehlen.

Zu ungewohnter Zeit an diesem Donnerstag (19.45 Uhr) trifft die SKV Rutesheim auf den TSV Crailsheim. „Es war der Wunsch der Crailsheimer, dass wir das Spiel vorziehen“, erklärt Trainer Christopher Baake die Verlegung. Einige seiner Akteure stellt das vor ungewohnte Probleme. „Tobias Gebbert hat gesagt, dass es bei ihm knapp werden kann, ob er bis zum Anpfiff bereit ist“, berichtet Baake. Fehlen wird Stürmer Markus Wellert, der berufsbedingt in Kassel ist.

 

Dies ist umso bitterer, da in Janis Lamatsch auch der zweite treffsichere Stürmer der vergangenen Wochen ausfällt. Er laboriert weiterhin an seiner Knöchelverletzung und konnte am Dienstag nicht trainieren. Gleiches gilt für Innenverteidiger Lars Ludwig, der in der Partie in Pflugfelden am Sonntag umgeknickt ist und passen muss.

Die Ausfälle sind bedauerlich, da im TSV Crailsheim eine Mannschaft ihre Visitenkarte im Sportpark Bühl abgibt, die Baake vor der Saison zu den größten Aufstiegsfavoriten gezählt hat. Derzeit liegt die Mannschaft aus dem Hohenlohischen allerdings nur auf Rang neun, einen Platz hinter der SKV Rutesheim. Am vergangenen Spieltag kamen die Schwarz-Gelben überraschend nur zu einem Punkt auf eigenem Platz gegen Aufsteiger SGM Krumme Ebene.

TSV hat starke Innenverteidigung

Dem gegenüber stehen aber Heimsiege gegen den FV Löchgau (3:1) und die Spvgg Satteldorf (2:0). Auswärts hat die Mannschaft von Trainer Michael Gebhardt allerdings noch nicht überzeugt, lediglich bei Kellerkind TV Pflugfelden (1:0) wurde gepunktet. Prunkstück der Gäste ist die Defensive, die in zehn Spielen nur 15 Gegentore zugelassen hat und die drittbeste Abwehr der Liga stellt. Das hat mit dem routinierten Innenverteidiger-Duo um Kapitän Benjamin Weinberger (32) und Marc Wagemann (27) zu tun. „Die beiden sind gut eingespielt und schwer zu knacken“, weiß Baake.

Crailsheim mit Offensivschwäche

Das Problemfeld des TSV Crailsheim ist die Offensive, die 16 Tore werden nur von fünf Teams in der Liga unterboten. Und das, obwohl in Daniele Hüttl, der in dieser Saison auch schon fünf Treffer erzielt hat, ein ausgewiesener Knipser im Team steht. „Er bewegt sich sehr klug und hat einen guten Abschluss“, weiß Baake. Dennoch will sein Team die Erfolgsserie (13 von 15 möglichen Punkten aus den letzten fünf Spielen) fortsetzen und bis zur Winterpause noch näher an die vorderen Tabellenränge heranrücken.

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