Gelingt es dem VfL Sindelfingen in der Auswärtspartie beim TV Echterdingen am Sonntag um 15 Uhr, die Negativserie der vergangenen Spiele zu stoppen? Die Gastgeber sind wie der VfL zunächst gut in die Rückrunde der Fußball-Landesliga, Staffel II, gestartet, mussten dann aber in den letzten Spielen teilweise schmerzhafte Rückschläge hinnehmen. Der Tabellenzwölfte benötigt daher noch dringend Punkte, um nicht auf den Relegationsplatz oder sogar einen Abstiegsplatz abzurutschen.
Diese Gefahr besteht für die Daimlerstädter unter normalen Umständen nicht mehr. Doch das Restprogramm mit den Spielen gegen die Spitzenteams aus Ehningen und Waldstetten sowie dem Derby am letzten Spieltag gegen Böblingen ist auf jeden Fall anspruchsvoll. „Wenn man gegen Ehningen oder Waldstetten nicht gewinnt, weil wir momentan nicht so weit sind, wäre das ok“, sagt VfL-Trainer Thomas Siegmund, für den Punktverluste gegen die beiden Aufstiegsaspiranten kein Beinbruch wäre.
Die Saison möchte er aber auf jeden Fall vernünftig zu Ende bringen: „Jeder muss für sich erkennen, dass es unsere maximale Pflicht ist, die restlichen vier Spiele sauber zum Abschluss zu bringen.“ Die Art und Weise, wie seine Mannschaft auftritt, ist dabei für ihn entscheidend. „Das hat am letzten Samstag absolut nicht gepasst.“ Da setzte es eine 1:5-Klatsche gegen den FV Neuhausen. Deshalb hofft er, dass sich seine Spieler in den kommenden Spielen „ein Stück weit auch vom eigenen Stolz leiten lassen“.
Für Alexander Bachmann ist das nach seiner roten Karte vorerst nicht möglich. Der Torwart wird genauso fehlen wie die privat verhinderten Metehan Kizilagil und David Weinhardt.