Armin Zukic ist in der Fußballszene im Kreis Böblingen beileibe kein Unbekannter. Zweimal – genauer gesagt in den Saisons 16/17 und 18/19 – ging er bereits für den VfL Sindelfingen in der Verbandsliga auf Torejagd. Bei einem zweiten einjährigen Intermezzo dort steuerte er sogar jeweils 14 Tore und Vorlagen bei, ehe er seinem damaligen Trainer Maik Schütt zum SSV Reutlingen in die Oberliga folgte, wo er wiederum für drei Jahre blieb (19/20 bis 21/22).
Nach jeweils einer Runde bei den Young Boys Reutlingen (22/23) und dem TSV Oberensingen (23/24) hatte es ihn zuletzt zum TV Echterdingen verschlagen, für den er 24/25 in der württembergischen Beletage bei 13 Einsätzen jedoch nur auf 404 Minuten kam und lediglich einmal einnetzte. Nun sichert sich der TSV Ehningen aus der Landesliga, Staffel II, die Dienste des Stürmers.
„Mit ihm gewinnen wir einen sehr erfahrenen Mann mit enormer Qualität“, sagt Abteilungsleiter Marcel Sitter über den 30-jährigen Zukic. „Diese konnte er bei seinen vorherigen Stationen eindrucksvoll unter Beweis stellen. Er wird unsere junge Mannschaft bereichern.“
Davon ist auch Trainer Johannes Pfeiffer absolut überzeugt: „Ich freue mich sehr, dass sich Armin für uns entschieden hat. Er wird einen wertvollen Beitrag leisten können, und auch menschlich ist er eine tolle Bereicherung.“
Während die eine Offensivkraft kommt, wird eine andere die Truppe von der Schalkwiese nach nur einem Jahr schon wieder verlassen. Das Ziel von Angelo di Stefano ist bislang unbekannt, eine Spur könnte jedoch eventuell – wie auch bei seinen bisherigen Teamkollegen Metehan Kizilagil und Tahir Bahadir – zum VfL Sindelfingen führen. Auf der Habenseite dürften die Gelb-Blauen in den nächsten Tagen weitere zwei Neuzugänge vermelden.
Auch der GSV Maichingen verkündet weitere Neuzugänge für den Kader
Klassenkamerad GSV Maichingen hat ebenfalls noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Von den Young Boys Reutlingen kommt Keeper Erik Rapp, die Defensive soll Renato Peric von Calcio Leinfelden-Echterdingen verstärken. Darüber hinaus erhält Leandro Orfeo aus der eigenen zweiten Mannschaft die Chance, sich in der Ersten zu beweisen.