Fußball Landesliga TSV Heimerdingen geht auf die 100 Tore Jagd
Fußball-Landesligist TSV Heimerdingen hat vor dem Spiel gegen den TSV Obersontheim den Kampf um Platz zwei nicht aufgegeben – nun lockt die Mannschaft noch ein anderes Ziel.
Fußball-Landesligist TSV Heimerdingen hat vor dem Spiel gegen den TSV Obersontheim den Kampf um Platz zwei nicht aufgegeben – nun lockt die Mannschaft noch ein anderes Ziel.
Drei Ziele hat sich der TSV Heimerdingen für das Pfingstwochenende vorgenommen – zwei davon kann er aus eigener Kraft erreichen, bei einem benötigt er freundliche Mithilfe. Zunächst soll das Heimspiel an diesem Sonntag (15 Uhr) gegen den TSV Obersontheim gewonnen werden. Mit einem Dreier gegen den abstiegsbedrohten Club soll der Rückstand auf den Tabellenzweiten TSV Crailsheim verringert werden. Dafür allerdings benötigt das Team von Trainer Daniel Riffert Schützenhilfe vom VfR Heilbronn, der bereits am Samstag die Crailsheimer empfängt.
Und dann hat der TSV noch ein drittes Ziel ins Visier genommen, was man als Kür bezeichnen darf: die Marke von 100 erzielten Toren knacken. „Wir haben das nicht explizit angesprochen“, sagt Riffert, „aber ich kenne meine Stürmer, die darauf natürlich ein Auge haben.“ Bei 86 Toren steht der TSV, ist damit das offensivstärkste Team der Liga, in drei Partien müssten im Schnitt demnach fünf Treffer erzielt werden. Eine ambitionierte Aufgabe für die Abteilung Attacke. Lars Ruckh steht bei 26 Treffern und führt die Torschützenliste der Landesliga-Staffel an, Michele Ancona kommt auf 19 und Haris Gudzevic auf sieben. „Ich bin überzeugt“, sagt der TSV-Coach, „dass Lars die 30 auf jeden Fall noch erreichen will.“ Immerhin sind die Ziele eins und drei kompatibel – viele Tore bedeuten in aller Regel Siege, und die sind nötig, um den TSV Crailsheim abzufangen.
Gegen den TSV Obersontheim soll im Saisonfinale-Dreisprung der erste große Satz gemacht werden. Zwar muss Trainer Riffert auf Michele Ancona, der beruflich eingespannt ist, verzichten. Zudem hat sich der torgefährliche Innenverteidiger Sebastian Bortel (neun Tore) in den Pfingsturlaub mit der Familie verabschiedet und fehlt ebenfalls. Immerhin kann der TSV-Coach ansonsten auf den kompletten Kader zurückgreifen. „Wir wollen die Obersontheimer beschäftigen und dominant auftreten“, sagt Riffert, „und möglichst früh in Führung gehen.“
So der Plan, und dabei hoffen, dass der VfR Heilbronn dem TSV Crailsheim ein Bein stellt. Fünf Punkte trennen die Heimerdinger von Platz zwei, in der kommenden Woche empfängt Crailsheim den FV Löchgau – und danach sollte die Lücke geschlossen sein, denn am letzten Spieltag tritt Crailsheim beim abgeschlagenen Schlusslicht TSV Ilshofen II an. „Da dürfen wir nichts erwarten“, sagt Riffert, „wenn wir Platz zwei nicht mehr erreichen, wäre das aber kein Beinbruch.“