Die Landesliga-Fußballer des TSV Weilimdorf haben sich von der ersten Niederlage nach zuvor sechs Siegen in Folge nicht aus der Spur bringen lassen. Auf das 0:3 bei Türkspor Neu-Ulm vor Wochenfrist antworteten die Nord-Stuttgarter an diesem Sonntag mit einem ungefährdeten 2:0-Heimsieg gegen den TSV Buch. Da die Konkurrenten aus Waldhausen und Neu-Ulm bereits tags zuvor überraschend Punkte hatten liegen lassen, hat sich die Mannschaft von Trainer Manuel Fischer nun bis auf zwei Zähler an den zweiten Tabellenplatz herangearbeitet. Dieser würde am Saisonende den Gang in die Aufstiegsspiele der Vizemeister bedeuten.
„Ich freue mich einfach nur, dass meine Mannschaft zurzeit einen guten Fußball mit viel Intensität und einer stabilen Defensive spielt. Was wir daraus dann in den nächsten Wochen noch tabellarisch machen, muss man sehen“, sagt Fischer. Gegen die aktuellen Gäste aus Bayern trafen Rinis Krasniqi per Kopf nach einer Flanke von Furkan Hut (45.) sowie der eingewechselte Dennis de Sousa Lourenco (83.). „Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, aber wir hätten das Ding schon viel früher entscheiden müssen“, sagt Fischer. Durch Tamer-Harun Fara, Erdinc Bozoglu und Bastian Joas scheiterten die Seinen noch dreimal am Pfosten beziehungsweise der Querlatte.
Nächster Weilimdorfer Gegner ist am kommenden Sonntag auswärts der Tabellenachte TSV Bad Boll, ehe am Karsamstag (30. März, 15 Uhr) an der heimischen Giebelstraße das Derby gegen den MTV Stuttgart folgt.
Weilimdorfer „Spieler des Spiels“
Rinis Krasniqi. Nicht nur sein Kopfballtor zur 1:0-Führung war sehenswert, sondern seine gesamte Leistung. Im zentralen Mittelfeld gestaltete er das Spiel und agierte im Spiel gegen den Ball stabil sowie engagiert. Dafür erntete er darüber hinaus ein Sonderlob seines Trainers. (Nominierungen: 2)
TSV Weilimdorf: Ferdek – Raheem (76. Küley), Biljeskovic, Sadikovic (56. Gerber) – Genc, Bozoglu, Wojcik (65. De Sousa Lourenco), Krasniqi – Hut, Fara (80. Mujcic), Joas (87. Boukari).
TSV Buch: Negele – Kurz (44. Schrapp), Zwar, Zott, Trum – Amann, Riedel (78. Berndt), Spann, Sönmez (70. Voß) – Leitner, Egle (53. Yildiz).