Fußball-Landesliga: TSV Weilimdorf Trainer Fischer kündigt nach zähem 1:0 Aufarbeitung an

MTV-Trainer Manuel Fischer hat nach eigener Aussage nicht nur im Spiel gegen Rohrau viele Dinge gesehen, die ihm nicht gepasst haben. Foto: /IMAGO/Pressefoto Rudel/Robin Rudel

Der TSV Weilimdorf müht sich zu einem knappen 1:0-Sieg gegen den SV Rohrau. Trainer Manuel Fischer sieht einigen Verbesserungsbedarf in der zweiwöchigen Pause.

Wenn alles nach Plan läuft, dann werden die beiden Noch-Landesligisten TSV Weilimdorf und der SV Rohrau in der Saison 2025/26 um zwei Klassen getrennt Fußball spielen. Für den Tabellenführer aus dem Stuttgarter Norden, der in Richtung Verbandsliga strebt, ist das vermutlich gut so, denn das aktuelle Schlusslicht, das künftig in der Bezirksliga zuhause sein wird, ist alles andere als ein Lieblingsgegner für das Team von Trainer Manuel Fischer. Schon im Hinspiel auf eigenem Platz mühte sich der Favorit zu einem torlosen Remis und auch das Rückspiel am gestrigen Sonntag im Sindelfinger Ortsteil war trotz des Weilimdorfer 1:0-Siegs wieder eine sehr zähe Angelegenheit.

 

„Ich bin ganz froh, dass wir jetzt zwei Wochen Pause haben. Es gibt doch einiges aufzuarbeiten, was mir zuletzt ganz und gar nicht gefallen hat“, sagte Fischer. Der Ex-Profi, der in der vergangenen Woche seine zunächst getätigte Absage revidiert und für die kommende Saison beim TSV verlängert hat, meinte damit nicht nur die letzte Aktion des gestrigen Spiels: Da musste nämlich Fadel Boukari für die Gäste in höchster Not auf der Linie klären, sonst wäre den Rohrauern, die in 21 Saisonspielen nur drei Remis, aber noch keinen Sieg gesammelt haben, der späte Ausgleich gelungen.

„Wir hatten 80 Prozent Ballbesitz, aber haben viel zu wenig daraus gemacht. Das lag nicht nur daran, dass der Platz furchtbar zu bespielen war“, sagte Fischer, der sich zumindest über den Siegtreffer von Kapitän Bastian Joas (20.) per verwandeltem Foulelfmeter freuen durfte.

Weilimdorfs-„Spieler des Spiels“

Friedrich Köhler. Der für den verletzten Zacharias Velvelidis den Kasten hütete, war bei seinem ersten Saisoneinsatz der Fels in der Brandung. Ohne die Paraden des 23-Jährigen hätte der Favorit eine böse Überraschung erlebt (Nominierungen: 1). 

SV Rohrau: Kroker – Gauß, Jonathan Fiscella (75. Widmayer), Geiger, Franz – Moser (88. Kleih), Marques Moreira (84. Kallab), Jonathan Fiscella, Roth (65. Müsel), Tajik (84. Sosic) – Hellmann. TSV Weilimdorf: Köhler – Bozoglu, Milenkocic, Krasniqi, Boukari (46. Schieber) – Genc (46. Raheem/80. Yilmaz), Aziz (61. Fara), Apler, Scarcelli (76. Baierle) – Joas, Küley.  

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