Fußball Nach oben liebäugeln ist erlaubt

Aus Ludwigsburg   kommt    Antonio Di Matteo (rechts)  nach   Heimerdingen.     Er        kann auf    (fast)    allen Positionen  spielen. Foto: Baumann
Aus Ludwigsburg kommt Antonio Di Matteo (rechts) nach Heimerdingen. Er kann auf (fast) allen Positionen spielen. Foto: Baumann

Der Landesligist TSV Heimerdingen startet mit der Vorbereitung für die kommende Saison. Neu ist mit Jens Härter nicht nur der Co-Trainer an Holger Ludwigs Seite. Es gilt, vier Spieler in den Kader zu integrieren.

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Heimerdingen - Die knapp vierwöchige  Fußball­­Pause ist für den Landesligisten TSV Heimerdingen schon vorbei. Am gestrigen Donnerstagabend begrüßte Holger Ludwig in seinem zweiten Jahr als Trainer seinen Kader zum ersten Training. Neu an seiner Seite ist Co-Trainer Jens Härter, der sich in der vergangenen Saison schon um die Torspieler kümmerte.

Neu im Team, das die Runde 2017/18 als Tabellenvierter abgeschlossen und damit für das bislang beste Vereinsergebnis gesorgt hatte, sind drei Spieler. Piero Stampete kommt von der Liga-Konkurrenz TV Oeffingen, Mahran Hussein spielte zuletzt bei Nafi Stuttgart. Der Dritte im Bunde ist Antonio Di Matteo, der mit dem Traditionsverein SpVgg 07 Ludwigsburg in die Bezirksliga abgestiegen ist. „Ein Allrounder, der auf allen Positionen spielen kann, deshalb ist er jetzt auch bei uns“, sagt Uwe Sippel, der Heimerdinger Fußball-Abteilungsleiter. Holger Ludwig und Di Matteo kennen sich – der Heimerdinger Coach trainierte Ludwigsburg, bevor er zum TSV wechselte. 2012/13 spielte Antonio Di Matteo in der U 19-Bundesliga mit den Stuttgarter Kickers. Eine Saison später wechselte er zu den Aktiven in die Oberliga. 2015/16 verstärkte er den Landesliga-Kader des TSV Münchingen, der sich allerdings in dieser Klasse nicht mehr halten konnte. Matteo unterschrieb bei 07 Ludwigsburg.

Zu diesem neuen Trio des TSV Heimerdingen gesellt sich Torhüter Nick Egenlauf von der eigenen U 19, der allerdings mit ­Lukas Emmrich, Nick Rampp und Maik Riesch auf starke interne Konkurrenz trifft und sich erst beweisen muss.

Nicht mehr dabei sein wird Norman ­Röcke, der zu seinem Heimatverein GSV Höpfigheim zurückkehrt und dort beim B-Ligisten die Rolle des spielenden Co-Trainers übernommen hat. Bereits weg sein sollte auch Murat Öztürk, den es beruflich in die Heilbronner Gegend verschlägt. Dieser Neuanfang verzögert sich, deshalb wird der Stürmer in der Hinrunde noch für den TSV Heimerdingen spielen.

Welche Ziele steckt ein Abteilungsleiter, wenn die Mannschaft in der vergangenen Saison – mit Ausnahme eines sehr holprigen Starts – eine konstant gute Leistung ­ abgeliefert hat? „Wir möchten natürlich annähernd das bestätigen, was wir zuletzt gezeigt haben“, sagt Uwe Sippel, „und vielleicht können wir ja auch nach oben lieb­äugeln, was aber kein Muss ist, wir wollen eine ordentliche bis sehr gute Rolle spielen, unsere Neuzugänge integrieren und vor ­allem besser in die Saison starten“.

Aus der Verbandsliga kommen Öhringen und Schwäbisch Hall runter in die ­Landesliga, Staffel 1. Den Weg über die Relegation musste der TV Pflugfelden gehen, der schließlich den Klassenerhalt noch ­geschafft hat. Aus der Bezirksliga Enz-Murr kommt der Meister SV Germania Bietigheim. Aus den anderen Bezirken haben der SSV Gaisbach (Hohenlohe), der SV Allmersbach (Rems Murr) sowie Aramäer Heilbronn (Unterland) den Sprung in die höhere Liga als Meister direkt geschafft.




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