Fußball-Oberliga: SV Fellbach Gelingt wieder eine Überraschung?

Benjamin Causevics Schuss zum 2:1-Siegtreffer am 28. September 2024 gegen den VfR Aalen Foto: /Günter Schmid

Die Oberliga-Fußballer des SV Fellbach treten am Samstag beim Regionalliga-Absteiger VfR Aalen an, den sie im Hinspiel mit 2:1 besiegt haben. Derweil haben die Verantwortlichen auf der Suche nach einem Sportlichen Leiter für das Team einen alten Bekannten gewonnen.

Vor dem Auswärtsspiel der Oberliga-Fußballer des SV Fellbach an diesem Samstag, 15.30 Uhr, beim VfR Aalen können die Verantwortlichen um die Abteilungsleiterin Nicole Sdunek zwar noch keinen Nachfolger für den am Ende aus beruflichen Gründen scheidenden Trainer Tomislav Zoric präsentieren, wohl aber einen neuen Sportlichen Leiter. Und der ist beim SVF kein Unbekannter. Janny Falbo, in der vergangenen Saison noch Trainer der Fellbacher Bezirksliga-Fußballer und zuletzt als DFB-Stützpunkttrainer tätig, übernimmt das Amt beim Oberligisten mit sofortiger Wirkung. „Mit Janny gewinnen wir einen Mitstreiter, dem der SVF am Herzen liegt, der viel Erfahrung mitbringt und über ein starkes Netzwerk verfügt“, sagt der Sportdirektor Frank Weinle. Falbo soll bereits mitten in den Planungen und Gesprächen für die neue Saison stecken. Auch für die zweite Mannschaft sind die Macher auf der Suche nach einem Sportlichen Leiter fündig geworden. Timo Zeidler, zuletzt Co-Trainer von Coach Verim Kica, wird den Posten übernehmen.

 

Das Hinspiel gewann der SVF vor 600 Zuschauern

Abseits der Personalplanungen und -findungen hat Zoric sein Team in dieser Woche einmal mehr akribisch auf den kommenden Gegner vorbereitet, der in der Tabelle aktuell mit 43 Punkten den fünften Platz belegt. Der Regionalliga-Absteiger ist damit frei von jeglichen Abstiegssorgen, kann sich aber auch keine Hoffnungen mehr auf den direkten Wiederaufstieg machen. Das Hinspiel im Max-Graser-Stadion hatten die Fellbacher im September vor rund 600 Zuschauern nach einem 0:1-Pausenrückstand noch mit 2:1 gewonnen. Patrick Fossi vom Elfmeterpunkt und Benjamin Causevic waren seinerzeit erfolgreich. Ob dem abstiegsbedrohten Aufsteiger erneut ein solcher Coup gelingt?

Der SVF wird sich wappnen müssen

„Das Spiel wird auf jeden Fall nicht einfacher. Wir werden uns für einiges wappnen müssen“, sagt Zoric. Die Gastgeber würden vor eigenem Publikum auf jeden Fall zeigen wollen, wer der Große und wer der Kleine sei. Dies mit Unterstützung ihrer großen Fangemeinde auf den Tribünen. „In Aalen ist bekanntermaßen immer viel los und die Stimmung gut“, sagt Zoric.

Zwar hat der SVF zuletzt zweimal nacheinander verloren. Beide Male aber unglücklich und nicht, weil die Mannschaft die schlechtere war. „Wir waren mit den gezeigten Leistungen sehr zufrieden. Ich hoffe, dass wir diese wieder abrufen können und diesmal auch das Glück auf unserer Seite haben“, sagt der SVF-Trainer, der freilich auch wieder einen „guten Matchplan“ hat.

Sechs Spieler fehlen Zoric auf alle Fälle

Außer den beiden Langzeitverletzten Henry Strahl und Jonas Kohler fehlen Zoric am Samstag die angeschlagenen Oskar Moreno und Felix Dreher sowie die gesperrten Torben Hohloch und Ibrahim Njie. Beide hatten vor Wochenfrist im Heimspiel gegen den SV Oberachern die Ampelkarte gesehen.

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