Nach dem Ausscheiden gegen die Stuttgarter Kickers richtet der SGV Freiberg den Blick auf die Liga. Am Samstag geht es mit dem Spiel gegen die Kickers Offenbach weiter.

Sport: Marius Gschwendtner (mgs)

Der Pokal liegt dem SGV Freiberg einfach nicht: Am Dienstagabend war der Regionalliga-Spitzenreiter beim Ligakonkurrenten Stuttgarter Kickers im Virtelfinale des WFV-Pokals mit 1:3 ausgeschieden. „Dass wir im Pokal nicht gut abschneiden, weiß jeder. Mit unseren Ansprüchen müssen wir im Finale stehen“, sagte Kapitän Marco Kehl-Gomez. Doch stattdessen platzte erneut der Traum vom Titelgewinn vorzeitig. Gal Grobelnik hatte in der 17. Minute per Foulelfmeter die Gäste in Führung gebracht. Melkamu Frauendorf (32.) und Per Lockel (66.) hatten das Spiel gedreht. In der dritten Minute der Nachspielzeit traf dann Ex-Freiberger David Tomic mit einem Traumtor aus rund 35 Metern zum Endstand.

 

„Für uns heißt es jetzt: Fokus auf Samstag, um das umzusetzen, was wir in dieser Saison erreichen wollen“, sagt der Trainer Kushtrim Lushtaku. Und das lautet: Aufstieg in die 3. Liga. Der kommende Gegner sind am Samstag um 14 Uhr die Kickers Offenbach. Dann wird wieder Benedikt Grawe anstelle von Pokal-Torhüter Ante Eljuga zwischen den Pfosten stehen. Mit Marius Köhl (angeschlagen) und Leon Petö (krank) fehlten in Stuttgart außerdem zwei Kreativspieler. Im Hinspiel gewannen die Freiberger mit 5:2.

 Die Offenbacher stehen nach einer bislang enttäuschenden Saison aktuell nur auf dem 14. Tabellenplatz und sind damit akut abstiegsgefährdet. Vergangene Woche trennte sich der Verein von Trainer Kristjan Glibo. Nachfolger wurde Mark Zimmermann. Der ehemalige Spieler der Stuttgarter Kickers war zuvor Coach beim Halleschen FC.

Nach der 1:3-Niederlage am vergangenen Wochenende gegen die SG Sonnenhof Großaspach ereilte die Hessen eine Hiobsbotschaft. Der früh verletzt ausgewechselte Kapitän Max Rossmann erlitt einen Patellasehnenriss im linken Knie. Der 30-Jährige wurde bereits operiert und fällt auf unbestimmte Zeit aus.