Fußball Regionalliga Südwest SGV steckt im unteren Drittel fest
Der SGV Freiberg verliert in der Regionalliga bei Eintracht Trier mit 0:2 (0:1). Die Tore fallen jeweils in der Nachspielzeit.
Der SGV Freiberg verliert in der Regionalliga bei Eintracht Trier mit 0:2 (0:1). Die Tore fallen jeweils in der Nachspielzeit.
Die kleine Serie von drei Pflichtspielen ohne Niederlage – eine davon im Verbandspokal – ist gerissen. Der SGV Freiberg verlor beim SV Eintracht Trier vor 2594 Zuschauern im Moselstadion mit 0:2 (0:1) und steckt weiter im unteren Tabellendrittel der Fußball-Regionalliga fest. „Wenn man keine Tore schießt, kann man keine Spiele gewinnen“, bringt es SGV-Trainer Roland Seitz an seiner alten Wirkungsstätte auf den Punkt – er war von 2010 bis 2014 für Trier tätig.
Die Freiberger kontrollierten in der ersten Halbzeit die Partie. Die Chancen hatten aber die Trierer. Doch nach dem Ballverlust von Marco Kehl-Gomez an der eigenen Strafraumgrenze lenkte Torwart Michael Gelt den Schuss von Mirko Schuster über die Latte (8.). Nach einem Konter lenkte Hokon Christian Sossah den Ball direkt auf Gelt – er war mit der Fußspitze vor Yannick Osée am Ball (20.). Und nach einer Balleroberung von Christopher Spang an der Mittellinie verzog Damjan Marceta aus 18 Metern (33.).
Trotz des Chancenplus der Eintracht kam das 1:0 etwas überraschend. Eine Flanke von Noah Herber, die an Kehl-Gomez vorbeiflog, der bereit war, sie wegzuköpfen, weil Maurice Wrusch den Ball noch leicht mit dem Scheitel abgelenkt hatte, sprang Osée im eigenen Strafraum an den Arm. Den fälligen Handelfmeter verwandelte Schuster sicher (45.+2).
„Der Elfmeter hat das Spiel verändert“, zog Seitz hinterher als Fazit, ergänzt aber: „Wir haben nach der Pause gut reagiert, haben gut Druck gemacht. Zu dem Zeitpunkt hätten wir auch den Ausgleich verdient gehabt.“ Doch Eintracht-Torwart Radomir Novakovic war nicht zu überwinden – nicht von seinen eigenen Vorderleuten wie bei einem Kopfball von Jason Thayaparan, der aufs eigene Tor ging (51.), noch von den Freibergern wie beim Schuss von Zeki Görkem Koca (70.).
Als dann die Gäste ihre Abwehr entblößten und alles nach vorne warfen, taten sich Räume für die Trierer für Konter auf. Doch weder Linus Wimmer (75.) noch Vincent Boesen (77./87.) wussten ihre Freiräume zu nutzen. „Da die Eintracht ihre Umschaltmomente nicht genutzt hat, hat man immer die Hoffnung, doch noch das 1:1 zu machen“, erklärt Seitz.
Die Hoffnungen des SGV-Trainers und seiner Spieler wurden aber in der Nachspielzeit endgültig zunichtegemacht. Ein langer Abschlag von Gelt wurde zum Boomerang, die erste Kopfballabwehr von Schuster verlängerte Boesen in den Lauf von Sven König, der noch Gelt umkurvte und zum Endstand einschob (90.+5).
Trier – Freiberg 2:0 (1:0) SV Eintracht Trier: Novakovic – Herber (76. Ivan), Thayaparan, Buballa, Heinz – Garnier (53. Wimmer), Spang, Schuster, Wrusch (64. König) – Sossah (76. Boesen), Marceta (64. Dorow).
SGV Freiberg: Gelt – Weik, Pisot, Osée, Bradara (82. Klostermann) – Kehl-Gomez, Tarnat (82. Stellwagen) – Owusu (74. Greco), El-Helwe, Alberico (46. Qenaj) – Grobelnik (46. Koca).
Tore: 1:0 Schuster (45.+2/Handelfmeter), 2:0 König (90.+5.).
Schiedsrichter: Maximilian Prölß (Ober-Ramstadt).
Zuschauer: 2594.