Fußball – Relegation TSV Denkendorf will die „gute Saison bestätigen“

Liegenbleiben ist für die Denkendorfer keine Option. Die TSV-Kicker wollen ins Relegationsfinale einziehen und die Hürde Wäschenbeuren überstehen. Foto: Archivfoto/Herbert Rudel

Die Kicker des Kreisliga-A-1-Zweiten streben in der Relegation den Aufstieg an. Der VfB Oberesslingen/Zell möchte die „verkorkste Saison retten“.

Reporter: Robin Kern (rob)

Die allermeisten Amateurfußballer befinden sich in der Sommerpause und legen die Füße hoch, ehe die Vorbereitung auf die nächste Saison beginnt. Für ein paar vereinzelte Teams aus der Region geht es aber noch um was, nämlich um den Aufstieg oder den Klassenverbleib. Der Zweitplatzierte der Kreisliga A 1, TSV Denkendorf, der VfB Oberesslingen/Zell (Abstiegsrelegationsplatz 14) sowie der B-1-Liga-Zweite TSV Scharnhausen machen dabei am Wochenende in der Relegation den Anfang. Bezirksligist TSV Berkheim, der sich durch einen starken Schlussspurt noch auf den Relegationsplatz rettete, trifft erst am kommenden Mittwoch (18.30 Uhr) in Bad Boll auf die SG Erkenbrechtsweiler/Hochwang (Zweiter der Kreisliga A 2).

 

Relegation zur Bezirksliga

Die Kicker des TSV Denkendorfer freuen sich derweil auf das Relegationsspiel am Samstag um 15.30 Uhr in Ohmden gegen den TSV Wäschenbeuren (Zweiter der A 3). Und die Denkendorfer wollen in der Partie laut ihrem spielenden Co-Trainer Georgios Natsis „die gute Saison bestätigen“. Wäschenbeuren lieferte sich in der A 3 bis zum letzten Spieltag ein Duell mit dem FV Vorwärts Faurndau, der TSV verlor dann aber den direkten Showdown gegen den FVF mit 3:4 und rutschte auf Rang zwei. „Wir wissen, dass wir auf eine sehr kampfstarke Mannschaft treffen werden. Wäschenbeuren stellte die beste Abwehr in der A 3“, sagt Natsis und ergänzt: „Daher glaube ich, dass es ein Spiel auf Augenhöhe werden wird. Aber wir haben in Summe eine gute Saison gespielt und werden selbstbewusst auftreten.“

Doch auch ein Scheitern in der Relegation wäre laut Natsis kein Beinbruch: „Dann nehmen wir in der kommenden Runde einen neuen Anlauf.“ Daran denkt aber in Denkendorf erst einmal niemand. „Wir wollen den Aufstieg schaffen, sind heiß auf das Spiel und wollen zeigen, dass die A 1 die beste A-Liga-Staffel ist“, betont Natsis und fügt hinzu: „Wir hoffen darauf, dass uns die Fans unterstützen und die blauen Farben präsenter als die grünen sein werden.“ Aufgrund der Pfingstferien werden zwar ein paar Spieler laut dem spielenden Co-Trainer fehlen, aber „wir haben einen breiten und qualitativ guten Kader, der unser Erfolgsfaktor war“.

Zur Kreisliga A 1

Der VfB Oberesslingen/Zell verfolgt indes ein anderes Ziel und möchte den Klassenverbleib in der A-Liga noch durch die Relegation schaffen. Der Ärger darüber, dass der VfBOEZ am letzten Spieltag durch eine 2:3-Pleite gegen den TSV Wendlingen noch vom rettenden Ufer auf den Abstiegsrelegationsplatz rutschte, ist mittlerweile verflogen.

„Unser Abschneiden lag nicht daran, dass wir gegen Wendlingen verloren haben, sondern, dass wir es in Summe über die Runde zu häufig nicht geschafft haben, unsere Leistung abzurufen“, erklärt VfBOEZ-Spielertrainer Patrik Leovac und ergänzt: „Nun haben wir eben ein kleines Turnier vor uns und wollen die verkorkste Saison so noch retten.“

Erst einmal müssen die VfBOEZ-Kicker das „Halbfinale“ gegen den Kreisliga-B-1-Zweiten TSV Scharnhausen in Nellingen am Sonntag (15.30 Uhr) überstehen. „Die Scharnhausener haben eine gute Saison gespielt und sind verdient Zweiter geworden. Aber wenn wir es schaffen unsere Qualität in der Relegation abzurufen, dann wird es für die Gegner schwer werden“, betont Leovac.

„In den 90 Minuten kann viel passieren, aber von der Qualität her, müssten wir das Spiel gewinnen.“ Einen Umbruch wird es beim VfBOEZ, egal in welcher Spielklasse das Team landet, laut Leovac in jedem Fall geben: „Fünf Spieler werden uns verlassen, darunter die Brüder Adrian und Leonard Dodaj, die gemeinsam zum TSV Deizisau wechseln. Daher hoffe ich, dass auch diese Akteure noch einmal alles geben werden.“

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