Fußball: SV Fellbach Die beste Offensive zu Gast
Die Verbandsliga-Fußballer des SV Fellbach empfangen am Samstag, 15 Uhr, auf dem Kunstrasenplatz den Tabellendritten TSV Berg.
Die Verbandsliga-Fußballer des SV Fellbach empfangen am Samstag, 15 Uhr, auf dem Kunstrasenplatz den Tabellendritten TSV Berg.
Keine Frage: auf die Verbandsliga-Fußballer des SV Fellbach wartet an diesem Samstag (15 Uhr) erneut eine schwierige Aufgabe auf dem heimischen Kunstrasenplatz. Denn mit dem TSV Berg stellt sich nicht nur der aktuell Drittplatzierte der Liga vor, das Team um den Trainer Oliver Ofentausek stellt mit 41 Toren in 13 Spielen auch die bisher beste Offensive und mit 15 Gegentreffern die drittbeste Abwehr. „Vorn gefährlich und hinten sehr stabil“, sagt der Fellbacher Trainer Nicos Gountoulas und fasst die Vorzüge des Vorjahresachten in nur einem Satz zusammen. Zuletzt spielte es auch keine Rolle, dass die Berger verletzungsbedingt auf ihren Toptorschützen Hannes Pöschl (13 Treffer) verzichten mussten. Beim 5:2 gegen den TSV Weilimdorf vor Wochenfrist trafen gleich vier andere Mitspieler. Doch trotz der hohen Trefferquote sind die Berger in drei Spielen ohne eigenes Tor geblieben – beim 0:2 gegen den TSV Oberensingen, beim 0:1 gegen die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach und beim 0:0 gegen den FC Holzhausen.
Die achtplatzierten Fellbacher (28 Tore bisher) hingegen haben mit Ausnahme des 0:4 gegen den TSV Oberensingen in allen anderen zwölf Spielen getroffen. So gesehen dürfen sie sich durchaus Hoffnungen machen, dem Favoriten ein Bein zu stellen. Zumal beim jüngsten Fellbacher Dreifach-Torschützen Sirin Emre Durmus der Knoten geplatzt zu sein scheint. Obendrein sieht es bei den Gastgebern personell wieder deutlich besser aus. Filip Stanic, Bendito Calemba (beide verletzt) sowie Leonis Buzhala (krank) sind wieder voll einsatzfähig. Und auch beim so wichtigen Mittelfeldspieler Tobias Hohloch besteht Hoffnung auf einen Einsatz, nachdem er nach überstandener Verletzung diese Woche wieder mit der Mannschaft trainiert hat.
Sorgen bereitet derweil noch Leon Bauer, der Leistenprobleme hat und zuletzt nur individuell trainierte. „Er gibt uns am Freitagabend Bescheid, ob er spielen kann oder nicht“, sagt Gountoulas. Sollte der Kapitän grünes Licht geben, könnte der SVF erstmals in dieser Saison zwei Spiele nacheinander mit der gleichen Startelf beginnen.