Fußball: SV Fellbach Mit Zuversicht ins neue Jahr

Baran Kara (links) hat in der Wintervorbereitung noch einmal einen riesigen Entwicklungsschritt gemacht. Foto: Günter Schmid

Die Verbandsliga-Fußballer des SV Fellbach starten an diesem Samstag, 15 Uhr, beim abstiegsbedrohten FC Rottenburg in die zweite Saisonphase. Das Hinspiel hat der SVF mit 2:4 verloren.

Mit einem 2:2-Remis im Heimspiel gegen den TSV Weilimdorf haben sich die Verbandsliga-Fußballer des SV Fellbach am vergangenen 29. November in die Winterpause verabschiedet. An diesem Samstag, 15 Uhr, steht nun das erste Spiel im neuen Kalenderjahr an: Der Tabellenneunte tritt beim FC Rottenburg an, der auf dem 13. Tabellenplatz überwintert hat. Weil der SVF das Hinspiel mit 2:4 verloren hatte, ist für das Fellbacher Trainergespann Kiriakos und Nicos Gountoulas und ihre Spieler auf dem Rottenburger Kunstrasenplatz freilich Wiedergutmachung angesagt.

 

Unter den top acht Teams im Abschlussklassement

Mit der Vorbereitung, in die der SVF-Verbund am 19. Januar gestartet ist, sind die Trainer im Großen und Ganzen zufrieden. „Wir haben acht Testspiele mit Höhen und Tiefen absolviert“, sagt Nicos Gountoulas. So habe die Mannschaft gegen die Oberligisten aus Backnang, Pforzheim und Schwäbisch Gmünd gut mitgehalten. Gegen den Landesligisten MTV Stuttgart sei die Leistung in der ersten Hälfte hingegen überhaupt nicht akzeptabel gewesen. An den Baustellen wurde hart gearbeitet, sodass die Trainer zuversichtlich sind, die gesetzten Ziele bis zum Saisonende zu erreichen. Das wäre zum einen eine bessere Punkteausbeute als in der Hinrunde und zum anderen ein Platz unter den besten acht Mannschaften im Abschlussklassement. „Da hätten wird dann definitiv nichts mit dem Abstieg zu tun“, sagt Kiriakos Gountoulas.

Mindestens sechs Direktabsteiger in die Landesligen

Weil die Zahl derer, die nach der Runde den Gang in die Landesliga antreten müssen, einmal mehr von den württembergischen Absteigern aus der Oberliga abhängt (und da sieht es nach reichlich vielen aus), ist aktuell mit mindestens sechs Verbandsliga-Direktabsteigern zu rechnen. Insofern ist auch der FC Rottenburg in akuter Abstiegsgefahr. Indes: Die Generalprobe vor dem Aufeinandertreffen mit der viertstärksten Auswärtsmannschaft aus Fellbach ist den Rottenburgern, die nach wie vor das Fehlen von rund einem Dutzend Leistungsträgern zu beklagen haben, gelungen. Sie trennten sich am Wochenende nach einem 1:3-Rückstand noch mit 3:3 im Testspiel gegen die TSG Balingen II, immerhin heißer Aufstiegsanwärter in der Staffel 3 der Landesliga. Mit der gezeigten Einstellung hoffen die Verantwortlichen um den Trainer Marc Mutschler nun auch gegen den SVF ein weiteres Mal als Sieger vom Platz zu gehen.

Zehn Punkte aus den kommenden vier Spielen sind das Ziel

Einen Drei-Punkte-Erfolg wollen aber auch die Fellbacher Kicker, die in den ersten vier Begegnungen des neuen Jahres gegen Mannschaften spielen, die in der Tabelle Abstiegsplätze belegen. „Wir wollen aus diesen Partien zehn Punkte holen“, sagt Nicos Gountoulas. Eine Niederlage ist also nicht eingeplant. Im Hinspiel gegen den FC habe man den Gegner unterschätzt, der auch körperlich überlegen war, robuster agierte und die Fellbacher vor allem mit seinen Standards immer wieder vor große Probleme stellte. Diesmal wollen es die Gäste in allen Belangen besser machen.

Zahlreiche Verletzte beim SVF

Allerdings ist es auch beim Tabellenneunten personell nicht zum Besten bestellt. Die Langzeitverletzten Jonas Kohler, Henry Strahl und Philip Markovic fallen weiterhin aus, Patrick Fossi ist nach seiner roten Karte im Spiel gegen den FC Holzhausen ein letztes Mal gesperrt. Auf der Liste der Fehlenden stehen nun auch noch Maximilian Bresic, der sich jüngst im Training den linken Arm gebrochen hat, Luka Bozic, der sich am Sonntag eine Knieverletzung zugezogen hat (Verdacht auch Meniskusriss), Niklas Weiß, der nach einem Motorradunfall am Fuß genäht werden musste, sowie Filip Stanic (Rücken) und Adao Gutzeit (Achillessehne), die beide die komplette Vorbereitung verpassten. Fragezeichen stehen zudem noch hinter den Einsätzen von Leon Bauer und Thomas Bauer (beide krank) und Ibrahim Njie (Haarriss im Fuß).

Die drei Winterzugänge sind gut integriert

Da trifft es sich gut, dass der 21-jährige Baran Kara in der Vorbereitung einen riesigen Entwicklungsschritt gemacht hat und eine echte Alternative im zentralen Mittelfeld ist. „Wir sind von ihm mega begeistert“, sagt Nicos Gountoulas. Und auch, dass die Zugänge Adam Heilig und Kristijan Dulabic sowie Niklas Loraing aus der A-Jugend bereits gut integriert sind. „Sie verstärken uns auf jeden Fall“, sagt Kiriakos Gountoulas.

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