Fußball: TSV Schmiden Als Kollektiv weit weg vom jüngsten Pokalauftritt

Pasquale Siena erzielt sein 15. Tor in der Bezirksliga, für den Sieg des TSV Schmiden reicht das aber nicht. Foto: Archiv Günter Schmid

Die Bezirksliga-Fußballer des TSV Schmiden verlieren daheim gegen den VfL Mainhardt mit 1:3 (1:1).

Nach dem viel umjubelten und gefeierten 2:1-Sieg im Halbfinale des Wettbewerbs um den Bezirkspokal am vergangenen Dienstag beim Liga-Dritten TSV Schornbach, sind die Bezirksliga-Fußballer des TSV Schmiden am Sonntag im Ligabetrieb erneut gestrauchelt. Gegen die Gäste des zehntplatzierten VfL Mainhardt verlor die Mannschaft um den Trainer Damir Lisic daheim mit 1:3 und muss nun aufpassen, nicht noch weiter in der Tabelle abzurutschen. Mit 31 Punkten ist der TSV Schmiden acht Spieltage vor dem Saisonende zwar weiterhin Achter, die Ausbeute seit der Winterpause ist allerdings mau. In sechs Spielen verbuchten die Schmidener lediglich vier Punkte (ein Sieg, ein Unentschieden, vier Niederlagen). „Das ist eindeutig viel zu wenig“, sagt Damir Lisic.

 

Der Kapitän wird schmerzlich vermisst

Gegen den VfL Mainhardt waren die Gastgeber als Kollektiv weit weg vom jüngsten Pokalauftritt. „Es hat so gut wie nichts geklappt“, sagt der Schmidener Coach. Schmerzlich vermisst hat er auf dem Feld seinen Kapitän Matthias Sessa, der seit Mittwoch krank ist. „Wenn er fehlt, fehlt viel.“ Und auch auf der Torhüterposition musste Lisic einen Wechsel vornehmen. Für den ebenfalls erkrankten Nedim Hadziresic – die Nummer eins Goncalo Cadral Fernandes fehlt krankheitsbedingt noch länger – rutschte Marcel Kern ins Aufgebot.

Nach dem 1:2 ist bei den TSV-Spielern die Moral weg

Nachdem die Gäste bereits in der 18. Minute mit einem Tor von David Schwarz in Führung gegangen waren, glich Schmidens Torjäger Pasquale Siena nach Vorlage seines Bruders und Sturmpartners Tommaso Siena noch vor der Pause aus – 1:1 (45.). „Da war noch alles für uns drin“, sagt Lisic. Aber nur bis zur 57. Minute. Nachdem der eingewechselte Max Truckenmüller aus dem Gewühl heraus zum 2:1 für die Gäste getroffen hatte, „war bei uns die Moral weg“, so Lisic. Zwar versuchten die Gastgeber am Ende noch einmal alles, stellten auf eine Dreierkette um, doch vorn blieb vieles Stückwerk. Beim 3:1 in der siebten Minute der Nachspielzeit von Taner Useinov leisteten die Schmidener dann auch kaum mehr Gegenwehr mehr.

TSV Schmiden: Kern – Chacon Pineda, Bach, Daniel Acri, Stecher (67. Godanci) – Buckenberger (46. Alessandro Fazio), Ankrah (67. Alessio Acri), Agon, Silas Puppa (46. Luis Puppa) – Pasquale Siena, Tommaso Siena.

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