Fußball Verbandsliga Ein Tag des Abschieds beim TSV Heimerdingen

Auf Wiedersehen, TSV Heimerdingen: Casian Ulici (re.) wechselt zu Oberliga-Absteiger Calcio Leinfelden-Echterdingen und bleibt so der Verbandsliga erhalten. Foto: Andreas Gorr

Absteiger TSV Heimerdingen erwartet am Samstag zum letzten Verbandsligaspiel der Saison den TSV Berg – und verabschiedet dabei gleich sieben Spieler.

Daniel Riffert ist heilfroh, wenn am Samstag (15.30 Uhr) mit dem Heimspiel gegen den TSV Berg die Saison zu Ende geht. „Es hat viel Spaß gemacht mit dem Trainerteam und den Jungs, aber es hat auch viel Kraft gekostet“, räumt der Coach offen ein. Trainerteam und Mannschaft wollen noch einmal alles geben, um die Saison trotz des Abstiegs versöhnlich ausklingen zu lassen. „Für einige ist es das letzte Spiel im Trikot des TSV, sie werden sich sicher ordentlich verabschieden wollen“, glaubt Riffert.

 

Sieben Akteure werden sich aus Heimerdigen verabschieden und vor dem Anpfiff entsprechend geehrt werden: Das Trio Christian Stagel Alberto, Kerim Keseroglu und Ivanilson Matias zieht es zum Landesligisten FV Löchgau, der noch um den Aufstieg kämpft. Die Brüder Casian und Andrei Ulici schließen sich dem Oberliga-Absteiger Calcio Leinfelden-Echterdingen an, Gökay Muratlar wird kommende Saison in der Verbandsliga Nordbaden bei GU Türk. SV Pforzheim spielen – und Max Buschermöhle zieht es zurück in die Heimat nach Bremen.

Christian Stagel Alberto (li.) schließt sich dem FV Löchgau an. Foto: Baumann

Dabei muss Riffert wie schon in der Vorwoche mit einem abgespeckten Kader auskommen. Bei der 0:4-Niederlage beim VfL Pfullingen kamen in der Schlussphase sogar Torhüter Adis Hamidovic und Co-Trainer Marcel Höck als Feldspieler zum Einsatz. „Es kommen keine Spieler dazu, die zuletzt nicht dabei waren“, erklärt der TSV-Coach, der davon ausgeht, dass der TSV Berg, der den Klassenerhalt in trockenen Tüchern hat, nicht mit der höchsten Motivation auftritt.

Gökay Muratlar ist in der neuen Runde für GU Türk. SV Pforzheim am Ball. Foto: Baumann

„Für den Gegner geht es ja um nichts mehr, sie haben nur einen langen Anfahrtsweg“, meint er schmunzelnd. Es ist ein Tag der Abschiede – für den Club aus der Verbandsliga, für die sieben Spieler vom TSV.

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