Fußball – Verbandsliga FCE-Fußballer verschaffen sich ein „gutes Gefühl“
Die Verbandsliga-Fußballer des FC Esslingen bezwingen den Vorletzten TSV Heimerdingen deutlich mit 5:2 und bestätigen den Aufwärtstrend.
Die Verbandsliga-Fußballer des FC Esslingen bezwingen den Vorletzten TSV Heimerdingen deutlich mit 5:2 und bestätigen den Aufwärtstrend.
Erleichterung pur herrschte bei den Verbandsliga-Fußballern des FC Esslingen, als der 5:2 (3:0)-Sieg beim Vorletzten TSV Heimerdingen feststand. Nach zwei Mal einem Punkt gegen starke Gegner sowie zehn Niederlagen in Serie war es der erste Dreier des Jahres. Der FCE rangiert mit 25 Punkten zwar immer noch auf dem Relegationsabstiegsrang zwölf, das rettende Ufer ist aber nur noch vier Punkte entfernt. Von einem Befreiungsschlag sprach FCE-Coach Dominik Eitel aber nicht: „Ich glaube, dass uns dieser schon beim 4:4-Remis gegen den Zweiten FC Holzhausen gelungen ist. Dieses Mal haben wir auf unsere konstant gute Leistung, die wir in den vergangenen zwei Spielen gezeigt haben, noch mal eine kleine Schippe draufgepackt.“ Und was Eitel besonders betonte: „Alle waren erleichtert und wir verspüren wieder ein gutes Gefühl.“
Von Beginn an legte der FCE eine konzentrierte und gute Leistung an den Tag. Und statt einen Gegentreffer in der ersten Hälfte zu kassieren, trafen die Esslinger Kicker dieses Mal selbst – und das drei Mal. In der 13. Minute erzielte Amir Brockman das erste Tor des Spiels, ehe Abwehrspieler Alperen Nehir zwei Minuten später die Führung auf 2:0 ausbaute. In der 34. Minute war es dann FCE-Mittelfeldakteur Timo Müller, der zum 3:0-Pausenstand traf. „Es ist für uns schon ungewöhnlich, dass wir so schnell mit drei Toren führen. Aber wir hatten in Hälfte eins sogar noch mehr gute Möglichkeiten“, erzählte Trainer Eitel.
Besser aus der Kabine kamen aber dann erst einmal die Heimerdinger, die in der 47. Minute durch Alper Arslan den 1:3-Anschlusstreffer erzielten. „Defensiv haben wir wieder etwas zugelassen, was nicht an den Verteidigern lag, sondern an der gesamten Mannschaft“, sagte Eitel, der sich aber demgegenüber über den Umstand freute, dass „im Angriff vieles gestimmt hat“ und die Esslinger „sogar mehr Tore“ hätten schießen können. „Wenn man unsere Historie betrachtet, wie lange wir uns schwergetan haben, Torchancen herauszuspielen, dann ist das schon ein Schritt in die richtige Richtung. In drei Spielen haben wir nun elf Treffer erzielt“, betonte Eitel.
Denn das muntere Esslinger Toreschießen ging ab der 65. Minute weiter, als Lukas Glaser einen Foulelfmeter verwandelte sowie drei Minuten später noch mal zum 5:1 traf. Das Tor zum 2:5-Endstand, das erneut Heimerdingens Arslan erzielte, war nur noch Ergebniskosmetik.
„Die Qualität, die wir aufs Feld bekommen ist derzeit ein ganz anderes Level, als in den vergangenen Monaten“, freute sich Eitel und ergänzte: „So viele Spieler zeigen in den vergangenen Wochen eine konstant gute Leistung, die wir auch brauchen, um die Lücken, also die verletzungsbedingten Ausfälle, zu füllen.“ Der Glaube und die Leichtigkeit sind bei den Esslinger Kickern also wieder zum richtigen Zeitpunkt zurückgekehrt.
FC Esslingen: Ulmer; Kerber (89. Deniz), Mojasevic, Brockman, Regber (87. Sengönül), Nehir, Sarikurt (80. Markic), Müller, Glaser (75. Srsa), Hummel, Eichinger (90.+1 Haradinaj).