Fußball Verbandsliga TSV Heimerdingen bekommt die Rote Laterne

Nur selten entwickelte der TSV Heimerdingen mit Marc Geist (li./gegen Dominik Renz) den nötigen Zug zum Tor. Foto: Pressefoto Baumann

Im Kellerduell der Verbandsliga unterliegt der TSV Heimerdingen im Spiel der Absteiger dem TV Echterdingen mit 0:2 und ist damit neues Schlusslicht.

Der bereits abgestiegene TSV Heimerdingen ist in dieser Saison am Tiefpunkt angekommen: Gegen Mitabsteiger TV Echterdingen unterlag das Team von Trainer Daniel Riffert vor knapp 100 Zuschauern an der Weissacher Straße mit 0:2 (0:0) und ist nun Tabellenletzter. Das Ernüchterndste für die TSV-Fans an der 19. Saisonniederlage der Heimerdinger: Der Erfolg für die Gäste von den Fildern geht in Ordnung.

 
Die Echterdinger mit Christian Heinrich (ob.) haben die Hürde TSV Heimerdingen mit Marc Geist übersprungen. Foto: Pressefoto Baumann

In der ersten Hälfte bekamen die Zuschauer Magerkost in Sachen Fußball geboten. Das Spielgeschehen fand nahezu ausschließlich zwischen den Strafräumen statt, die einzige Torchance hatte der TV Echterdingen (44.), doch auch die wurde nicht verwertet. Böse Zungen hätten die Bilanz gezogen: Da trifft Not auf Elend.

Wenig Impulse auf Heimerdinger Seite: Robin Reichardt (hi.) flankt gegen Dominik Renz vom TVE. Foto: Pressefoto Baumann

Nach der Pause stieg das Niveau immerhin etwas an, und den Beobachtern wurde nach und nach klar: Wer das erste Tor schießt, dürfte die Partie ziemlich sicher gewinnen. Das war dann der TVE. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld wurde die Flanke mit dem Kopf verlängert, am Fünfmeterraum stand Leo Milutinovic und drückte den Ball per Kopf über die Heimerdinger Torlinie (57.). In der Folge berappelten sich die Gastgeber und wurden aktiver. Die größte Chance zum Ausgleich besaß Max Stumm, der alleine auf Torhüter Hasan Kaya zulief – doch anstatt den Ball quer zu legen, wo besser postierte Kollegen standen, scheiterte Stumm am TVE-Keeper.

Konsternierter Beobachter: TSV-Trainer Daniel Riffert Foto: Pressefoto Baumann

Zwar versuchte der TSV, noch den einen Punkt zu retten, echte Möglichkeiten waren aber Fehlanzeige. Kurz vor dem Schlusspfiff machte Echterdingen nach einem Heimerdinger Ballverlust in der Vorwärtsbewegung den Sack zu. Gegen die entblößte Abwehr gaben die Echterdinger Gas, Mijo Tunjic stand schließlich da, wo ein Stürmer stehen muss. Der Ex-Profi hatte kein Problem, auf 2:0 zu erhöhen (90.). 

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