Fußball Verbandsliga TSV Heimerdingen: Die Sehnsucht nach dem ersten Sieg

Kehrt gegen die TSG Balingen II in den TSV-Kader zurück: Außenverteidiger Salvatore Pellegrino Foto: Baumann/Alexander Keppler

Fußball-Verbandsligist TSV Heimerdingen will am Samstag bei der TSG Balingen II den ersten Dreier des Jahres in der Verbandsliga holen. „Es ist eine Frage der Einstellung“, sagt Trainer Daniel Riffert.

Nur zwei Punkte beträgt die Ausbeute des TSV Heimerdingen in der Rückrunde – was dazu geführt hat, dass der TSV als Vorletzter im Tabellenkeller feststeckt. Der Abstand auf den Relegationsrang beträgt sieben Zähler. Dass gegen den souveränen Tabellenführer Türkspor Neckarsulm am vergangenen Samstag keine Punkte hinzukamen, hatten die TSV-Verantwortlichen eingepreist.

 

Dennoch war TSV-Trainer Daniel Riffert mit dem Auftritt der Elf nicht ganz glücklich. „Es war kein Spiel auf Augenhöhe, dazu war die Qualität bei Neckarsulm einfach zu hoch“, räumt er ein. Was ihn ärgert war, dass die Gegentore wieder einmal nach eigenem Ballbesitz entstanden sind. „Wenn wir die Partie noch einen Tick länger hätten offen halten können, wäre vielleicht etwas drin gewesen“, glaubt er.

Die Hoffnung ist nun, an diesem Samstag (17 Uhr) bei der TSG Balingen II den ersten Rückrundensieg feiern zu können. Im Hinspiel gelang ein 3:1-Erfolg auf eigenem Platz – es war der erste Sieg der Saison für die Heimerdinger im siebten Spiel. Riffert erwartet wiederum einen spielstarken Gegner. „Balingen hat viele junge Spieler, die in der zweiten Mannschaft getestet werden. Sie versuchen stets, spielerische Lösungen zu finden“, weiß er. Weniger als auf den Gegner will er aber den Fokus auf die eigene Leistung richten. „Wir können nur erfolgreich sein, wenn bei uns mit und gegen den Ball alles passt“, ermahnt er.

Milos und Schüller fallen aus

Personell gibt es allerdings ein paar Probleme. Neben den Langzeitverletzten fallen in Balingen nun auch Filip Milos und Pascal Schüller aus. Ersterer hat gegen Neckarsulm einen Muskelfaserriss erlitten, Letzterer sich eine Zerrung zugezogen. „Mehr als Lauftraining geht bei ihm nicht“, erklärt Riffert.

Wieder mittrainiert hat Martin Kuchtanin, an einen Einsatz ist bei ihm nach der langen Verletzungspause aber noch nicht zu denken. Immerhin kehrt Salvatore Pellegrino in den Kader zurück. „Egal wie unser Kader aussieht, es ist eine Frage der Einstellung. Was das Team drauf hat, hat man im Pokal gegen Sonnenhof Großaspach gesehen“, stellt Riffert klar.

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