Fußball Verbandsliga TSV Heimerdingen gegen die beste Abwehr der Liga

Im Hinspiel unterlag der TSV Heimerdingen der TSG Hofherrnweiler-Unterrobach 0:2: Keeper Maik Riesch ist vor Nicola Zahner am Ball. Foto: Baumann/Alexander Keppler

Der TSV Heimerdingen ist im ersten Rückrundenspiel der Saison in der Fußball-Verbandsliga bei der TSG Hofherrenweiler-Unterrombach zu Gast.

Eine anspruchsvolle Aufgabe wartet am Samstag (14.30 Uhr) auf Aufsteiger TSV Heimerdingen: Die Mannschaft des neuen Trainers Andreas Broß ist bei der TSG Hofherrenweiler zu Gast. Die Stärke der Mannschaft aus dem Ostalbkreis ist die Defensive: Nur 13 Gegentreffer hat die TSG in den 15 Spielen hinnehmen müssen. Das ist mit Türkspor Neckarsulm der Bestwert der Liga. Zum Vergleich: Auf Rang drei liegt Klassenprimus FC Holzhausen, der bereits 20 Gegentreffer aufweist.

 

TSV-Trainer Broß weiß, was hinter den nackten Zahlen steckt. „Das ist die wahrscheinlich kompakteste Mannschaft der Liga, die kaum Fehler macht“, berichtet er. Die TSG sei defensiv wie offensiv ausgeglichen und lasse dem gegnerischen Team im Ballbesitz wenig Zeit. „Da weiß jeder, wann Gegenpressing angesagt ist und wann man sich zurückziehen muss“, ergänzt Broß. Ganz wichtig sei, im Spielaufbau keine Bälle zu verlieren: „Solche Fehler werden bestraft, die TSG legt dann ein hohes Tempo an den Tag.“

Die TSG profitiere von der räumlichen Nähe zum 1. FC Heidenheim und dem VfR Aalen. „Spieler, die es dort nicht schaffen, finden bei der TSG immer noch eine spielstarke Mannschaft“, erläutert der Heimerdinger Coach. So hat beispielsweise der beste TSG-Torschütze Dino Nuhanovic (acht Treffer) in der U-17- und U-19-Bundesliga beim 1. FC Heidenheim und beim VfL Wolfsburg gespielt. Ein besonderes Augenmerk muss der TSV auch auf Nicola Zahner legen. „Er agiert als hängende Spitze, da muss die Übergabe zwischen den Reihen gut funktionieren“, fordert Broß.

Bortel und Stagel Alberto mit Fragezeichen

Unklar ist, ob er auf den kompletten Kader zurückgreifen kann. Kapitän Sebastian Bortel war unter der Woche ebenso krank wie Christian Stagel Alberto. Andrei Ulici plagen Adduktorenprobleme. Broß gibt sich dennoch optimistisch. „Ebenso wenig wie klar war, dass wir gegen Pflullingen drei Punkte holen, ist es auch, dass Hofherrenweiler-Unterrombach gegen uns gewinnt“, sagt er.

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