Fußball: VfB Stuttgart Überzeugender Auftritt
Die Kapitänin Jana Beuschlein und die aus Stetten stammende Leonie Schetter werben in Oeffingen für das Zweitligaspiel der Fußballerinnen des VfB Stuttgart gegen den 1. FSV Mainz 05.
Die Kapitänin Jana Beuschlein und die aus Stetten stammende Leonie Schetter werben in Oeffingen für das Zweitligaspiel der Fußballerinnen des VfB Stuttgart gegen den 1. FSV Mainz 05.
Jana Beuschlein, die Kapitänin der Fußballerinnen des VfB Stuttgart, und Mittelfeldspielerin Leonie Schetter, die in Stetten daheim ist, waren kürzlich zu Gast auf dem Oeffinger Tennwengert. Sie haben für das bis dato wohl wichtigste Spiel in der Geschichte der VfB-Frauen geworben, die Partie gegen den 1. FSV Mainz 05 am Samstag, 21. März, 14 Uhr, in der MHP-Arena.
Mit dem Team des VfB Stuttgart hat der Frauenfußball in Stuttgart und Umgebung an Bedeutung gewonnen. Seit dieser Saison mischen die Spielerinnen die Zweite Bundesliga auf und stehen dort derzeit auf dem ersten Tabellenplatz. Kein Wunder, dass der Andrang im Clubhaus des TV Oeffingen groß war. Viele Fußballerinnen aus dem Jugendbereich und von den Aktiven waren zum „Meet and Greet“ mit den beiden VfB-Spielerinnen und Lisa Lang, der Teammanagerin, gekommen. Und die meisten von ihnen werden auch dabei sein, wenn das Team um Trainer Heiko Gerber dann zum ersten Mal in der großen MHP-Arena aufläuft, die sonst den VfB-Profis vorbehalten ist.
Der Vorverkauf laufe sehr gut, erklärte Lisa Lang. Bereits mehr als 20 000 Tickets seien für das Heimspiel weg – so viele wie noch nie für ein Spiel in der Zweiten Frauen-Bundesliga. Die VfB-Fußballerinnen werden den 1. FSV Mainz 05 also vor einer neuen Rekordkulisse auf Baden-Württembergs größter Fußballbühne empfangen. Davor bewiesen Beuschlein und Schetter in Oeffingen, dass sie nicht nur auf dem Platz, sondern auch daneben überzeugen können.
„Würdest du lieber mit Deutschland Europameister werden oder mit dem VfB die Championsleague gewinnen?“ fragte eine junge Oeffinger Fußballerin die U-19-Nationalspielerin Leonie Schetter. „Lieber mit dem VfB die Championsleague“, antwortete die Mittelfeldspielerin mit einem Grinsen. Ob die VfB-Frauen in der Ersten Bundesliga bestehen könnten, wollte ein Gast wissen. „Wir haben ein extremes Tempo vorgelegt“, sagte Jana Beuschlein, die kürzlich bis 2028 beim VfB verlängert hat, mit Blick auf den Durchmarsch von der Regionalliga bis in die zweite Liga. „Wenn wir aufsteigen sollten, geht es erst einmal darum, dass wir uns als Bundesligist etablieren.“ Und davor wollen sie in einer gut gefüllten MHP-Arena nicht nur ihren Fans aus Oeffingen eine tolle Partie gegen die Mainzerinnen bieten.