Fußball: WFV-Pokal Aus im Pokal, aber weitere wichtige Erkenntnisse
Der TSV Plattenhardt scheidet mit 1:3 gegen den künftigen Ligakonkurrenten TSV Bad Boll aus dem Pokal aus, weiß aber nun, was er in der Landesliga besser machen muss.
Der TSV Plattenhardt scheidet mit 1:3 gegen den künftigen Ligakonkurrenten TSV Bad Boll aus dem Pokal aus, weiß aber nun, was er in der Landesliga besser machen muss.
Immerhin war es ein guter Test unter Pflichtspielbedingungen für den Landesliga-Neuling TSV Plattenhardt gegen den künftigen Ligakonkurrenten TSV Bad Boll. Dass nach dem 1:3 bereits nach der ersten Runde im WFV-Pokal Schluss ist, wiegt laut Trainer Slobodan Markovic dann nicht ganz so schwer. „Es ist zwar schade, aber daraus müssen wir lernen“, bleibt der Coach entspannt und blickt dabei besonders auf die Schlussphase der ersten Halbzeit.
Bis zur 42. Minute hatten die Gäste das Spiel im Griff und führten nach einem von Nemanja Markovic verwandelten Handelfmeter (35.) mit 1:0. Dann aber brachte der Ausgleich durch Baran Ates alles zum Kippen. Der Angreifer des TSV Bad Boll verwandelte in eben jeder 42. Minute einen umstrittenen Foulelfmeter zum 1:1. Vom Ausgleich und der Verletzung von Routinier Pierre Eiberger kurz zuvor von der Rolle, fing sich der Aufsteiger direkt das 1:2 (44.). Erneut traf Ates. „Die Jungs waren vermutlich noch enttäuscht und das war die Konsequenz davon. Das müssen wir besser machen“, sagt der Trainer.
Besser müssen die Plattenhardter in der kommenden Saison auch die Standardsituationen verteidigen. Denn aus solch einer resultierte das 3:1 in der 74. Minute durch Fabio Malerba. „Das war ebenfalls eine unnötige Sache“, ärgert sich Markovic.
Zwar konnte er aus dem Spiel weitere Erkenntnisse für den Landesliga-Auftakt in zwei Wochen beim MTV Stuttgart gewinnen, ein klares Bild hat er aber noch immer nicht. Was zum einen daran liegt, dass unter anderem mit Danijel Zugac und Luka Gyselincks wichtige Spieler noch nicht zurück sind oder wie Angreifer Aristidis Perhanidis und Torhüter Kristian Grbic nach ihren Urlauben zunächst nur auf der Bank saßen. Hinzu kommt, dass mit Eibinger der spielende Co-Trainer vorerst ausfällt. „Ich denke nicht, dass er zum Saisonauftakt wieder fit ist. Eine Verletzung an der Achillessehne ist sehr gefährlich und er konnte kaum laufen“, berichtet der Coach vom Telefonat mit dem ehemaligen Oberliga-Spieler.
TSV Plattenhardt: Flurer – Grun, Nemanja Markovic, Eichhorn – Göcer, Dieringer (56. Perhanidis), Eiberger (46. Sefer) – Hornung, Pein – Krpan, Servi (68. Boketsu).