Fußball-WM 2018 in Russland Kroatische Elf trinkt falsche Getränke und muss Strafe zahlen

Von red/ dpa 

Wegen falscher Getränke auf dem Spielfeld muss der kroatische Fußball-Verband bei der WM in Russland eine Geldstrafe von 60 500 Euro zahlen. Nicht die einzige Strafe der FIFA.

Die kroatische Nationalmannschaft schlägt sich bei der WM sportlich gut. Für falsche Getränke muss der Verband jetzt aber Strafe zahlen. Foto: xinhua
Die kroatische Nationalmannschaft schlägt sich bei der WM sportlich gut. Für falsche Getränke muss der Verband jetzt aber Strafe zahlen. Foto: xinhua

Moskau - Wegen falscher Getränke auf dem Spielfeld muss der kroatische Fußball-Verband bei der WM in Russland eine Geldstrafe von 70 000 Schweizer Franken (60 500 Euro) zahlen. Die Disziplinarkommission des Weltverbands FIFA bestrafte am Donnerstag die Kroaten, weil Spieler „nicht autorisierte Produkte“ vor der Verlängerung im Achtelfinale gegen Dänemark auf dem Platz präsentiert hatten. Dies waren Getränke, die nicht von offiziellen FIFA-Sponsoren kamen.

Alle Informationen rund um die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland finden Sie hier.

Die FIFA hat während der WM bereits mehrere Disziplinarstrafen in unterschiedlicher Höhe ausgesprochen. WM-Gastgeber Russland musste wegen eines „diskriminierenden Banners“ seiner Fans eine Geldbuße von 10 000 Schweizer Franken zahlen. Auf dem Plakat war die Zahl 88 zu sehen, die als Code für „Heil Hitler“ steht. Seine Kommentare über Schiedsrichter Felix Brych, den er „nach Den Haag“ vor das UN-Kriegsverbrechertribunal schicken wollte, kosteten Serbiens Coach Mladen Krstajic 5000 Franken.

Torwart Danijel Subasic erhält Verwarnung

Eine Warnung wurde an Kroatien ausgesprochen, weil Torwart Danijel Subasic „eine persönliche Botschaft“ auf seinem T-Shirt präsentiert hatte. Der Keeper hatte nach dem Spiel die Aufschrift „Forever“, die Nummer 24 und ein Foto seines 2008 gestorbenen Jugendfreunds Hvroje Custic präsentiert. Dieses Shirt trägt Subasic nach eigener Aussage in Gedenken an seinen ehemaligen Mitspieler seit zehn Jahren bei jedem Fußballspiel.