„Fußballer des Jahres“-Wahl 17 Stimmen für VfB-Trainer Tayfun Korkut

Von red 

Bei der Wahl des „Fußballer des Jahres“ hat auch der VfB Stuttgart ein paar Stimmen abgeräumt. Etwas überraschend bekam sogar der Vorgänger von Trainer Tayfun Korkut Stimmen.

Tayfun Korkuts gute Arbeit beim VfB wird belohnt. Foto: Baumann
Tayfun Korkuts gute Arbeit beim VfB wird belohnt. Foto: Baumann

Stuttgart - Der Champions-League-Sieger Toni Kroos von Real Madrid hat sich mit großer Mehrheit den Titel als Fußballer des Jahres gesichert. Von den 475 bekam er 185 und siegte damit klar vor Nils Petersen vom SC Freiburg (39) und Naldo vom FC Schalke 04 (38). Etliche Stimmen entfielen auch auf aktuelle sowie ehemalige Spieler und Trainer des VfB Stuttgart.

Die früheren VfB-Spieler Joshua Kimmich (22) und Sven Ulreich vom FC Bayern München (18) erreichten die Plätze vier und sechs. Der beste Akteur aus dem derzeitigen Stuttgarter Kader ist Benjamin Pavard, der mit fünf Stimmen auf Rang 15 kam. Sein Teamkollege Mario Gomez, der am Sonntag seinen Rücktritt aus dem Nationalteam bekannt gab, teilt sich den 16. Platz unter anderen mit dem ehemaligen VfB-Stürmer Timo Werner von RB Leipzig (je vier Stimmen). Christian Gentner verbuchte zwei Stimmen – Rang 24. Auf dem geteilten 30. Rang mit einer Stimme finden sich unter anderen die früheren VfB-Spieler Sami Khedira (Juventus Turin) und Serge Gnabry (TSG Hoffenheim/jetzt FC Bayern München).

Überraschend: Auch Stimmen für Hannes Wolf

Bei den Frauen wurde beim Sieg von Dzsenifer Marozsan von Olympique Lyon (105 Stimmen) vor den Teamgefährtinnen Pernille Harder (70) und Alexandra Popp vom VfL Wolfsburg (58) auch Madeleine Steck vom VfL Sindelfingen mit einer Stimme bedacht.

Bei der Trainerwahl setzte sich Jupp Heynckes vom FC Bayern München (91) knapp vor dem ehemaligen VfB-Jugendtrainer Domenico Tedesco vom FC Schalke 04 (89) durch. Tayfun Korkut vom VfB Stuttgart landete mit 17 Stimmen nach der starken Rückrunde mit dem bis dahin abstiegsbedrohten Team auf Rang sieben. Sein Vorgänger Hannes Wolf, den er Ende Januar abgelöst hatte, erhielt überraschend auch zwei Stimmen und belegte den geteilten 14. Platz.