Fußgängerstegs Seeblickweg Bau des Fußgängerstegs verschiebt sich

Von Iris Frey 

Der Bau des Fußgängerstegs im Seeblickweg Ecke Zuckerbergstraße verzögert sich. Der Grund ist eine neue Finanzierungsmöglichkeit über das Land, die die Stadt in Anspruch nehmen will.

Der Bau eines Fuß- und Radweg-Stegs über den Seeblickweg verzögert sich. Foto: Frey
Der Bau eines Fuß- und Radweg-Stegs über den Seeblickweg verzögert sich. Foto: Frey

Hofen - Das Stadtteilmanagement der Sozialen Stadt Neugereut mit Ute Kinn und Karin Lauser hat kürzlich beim neunten Jahresbericht die bereits erfolgten Projekte vorgestellt und auf kommende Vorhaben geblickt. So konnte im vergangenen Jahr das modernisierte Kinder- und Jugendhaus eingeweiht werden, das zum Bürgerhaus erweitert wurde. Kinn erklärte, dass das Stadtteil- und Familienzentrum jetzt im Juli an Fahrt aufnehmen werde, da die Leitungsstelle seit 1. Juli besetzt ist mit einer 100-Prozent-Stelle. So wird auf eine weitere Belebung gesetzt. Ende Juni war mit einem Stadtteilfest die Erneuerung der Ortsmitte gefeiert worden. Von Mai 2017 bis Juni waren der öffentliche Freiraum am Markt- und Spirilloplatz und die Fußgängerzone aufgewertet worden. Kinn erklärte, dass die Sauberkeits-Aktion im Einkaufszentrum auch wieder startet. Karin Lauser appelliert aber auch an weitere Geschäftsleute, bei der Finanzierung der Putzaktion mitzumachen, damit sie nicht wieder nach einem halben Jahr endet. Der Bewilligungszeitrum für die Soziale Stadt Neugereut sei bis April 2019 verlängert worden. In der Ausführung stehen die Projekte der Bushaltestellen Benzenäckerstraße/Wildgansweg, die nun in der vergangenen Woche begonnen wurde. Noch zu bauen ist der Fuß- und Radweg-Steg über den Seeblickweg. Dieser Bau werde sich voraussichtlich verzögern, da es derzeit geplant ist, über das Landesmaßnahmengemeindefinanzierungsgesetz zu finanzieren. Das müsse noch geprüft werden, so Lauser. Auch der Kreisverkehr am Seeblickweg, Benzenäckerstraße und Kochelseeweg steht noch an. Das Sanierungsgebiet der Sozialen Stadt Neugereut sei im Sommer 2017 um die Verkehrsmaßnahme erweitert worden. „Eine Umsetzung ist für 2020/21 vorgesehen“, so Kinn. Beide Projekte, auch der Steg, so Lauser, seien dann Thema für den Doppelhaushalt 2020/21. Für den Kreisverkehr sei ein Verkehrsplanungsbüro ausgeschrieben worden. Und es soll ein Entwurf mit den Kosten für die Haushaltsberatung im nächsten Jahr fertig sein. Außerdem steht noch an, den Trampelpfad im Sturmvogelweg zur barrierefreien Erschließung im Gebiet zwischen Regenpfeifer- und Sturmvogelweg auszubauen. Eine Realisierung ist laut Stadtteilmanagement frühestens 2019 vorgesehen. Auch wird das innere Wegenetz in Neugereut noch weiter aufgewertet. Zwei Bauabschnitte gab es schon. Im Jahr 2019/20 soll der dritte Bauabschnitt folgen, von der Schule zur Schneideräckerstraße. Auch will das Stadtteilmanagement die Beschilderung überprüfen und für die Fußgänger verbessern. Der Bezirksbeirat befürwortete den neuen Namen für das Kinder-, Jugend- und Bürgerhaus „Treffpunkt JimPazzo“ einstimmig.

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