G20-Gipfel in Hamburg Pizzabote wird zum Helden

Zwischen zwei Wasserwerfen hindurch geht der Arbeitsweg für diesen Hamburger Pizzaboten. Foto: Getty Images Europe
Zwischen zwei Wasserwerfen hindurch geht der Arbeitsweg für diesen Hamburger Pizzaboten. Foto: Getty Images Europe

Inmitten der Straßenschlachten in Hamburg kam es am Donnerstagabend zu einer denkwürdigen Szene. Hauptperson darin: Ein Pizzabote, der nur seine Arbeit machen will.

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Stuttgart - Am Donnerstagabend eskaliert in Hamburg die Situation. Am Rande der „Welcome to Hell“-Demonstration von G20-Gegnern kommt es zu Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstranten. Inmitten von Wasserwerfen, Schlagstöcken und Pfefferspray wurde ein Pizzabote zum Internetstar.

Auf Fotos ist zu sehen, wie ein scheinbar unbeeindruckter Pizzabote mit dem Roller durch Hamburg fährt. Auch Straßensperren und Wasserwerfer können ihn nicht aufhalten. Wie das Hamburger Onlinemagazin „Fink“ schreibt, heißt der Fahrer Benjamin und arbeitet in einer Pizzalieferdienstfiliale in Hamburg. Er habe eine Pizza in der Hopfenstraße ausliefern müsse, sei aber auf dem Rückweg in die Filiale nicht mehr richtig durchgekommen. Polizeiketten versperrten den Weg. Laut „Fink“ habe Benjamin höflich bei der Polizei nachgefragt: „Der Polizist meinte, ich würde mit meinem Roller schon durchkommen.“ Gefährlich sei es trotzdem gewesen: „Dort flogen auch Steine.“ Benjamin bleibt unversehrt.

Auf Twitter machten die Bilder von der Aktion des Pizzabotens schnell die Runde.

Auch der amerikanische Sender Fox-News berichtete über die Aktion.

Die umstehenden Demonstranten bejubelten Benjamins Fahrt:

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