Galerie in Stuttgart-Sonnenberg Die Werke entstehen vor Ort

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In der Galerie Sonnenberg in den Baumschulen M. Hörmann ist Kunst „fürs Haus“ zu sehen. Ehemalige und derzeitige Studenten der Staatlichen Akademie für Bildende Kunst haben sie konzipiert.

Die Galerie ist  in einem der Kettenhäuser am Korinnaweg zuhause. Foto: z
Die Galerie ist in einem der Kettenhäuser am Korinnaweg zuhause. Foto: z

Sonnenberg - Für die nächste Ausstellung haben aktuelle und ehemalige Studierende der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart das Zepter in die Hand genommen. Die Klasse von Thomas Bechinger und dem Studiengang Textildesign unter der Leitung von Karl Höing zeigen Exponate aus Kunst und Design sowie Installationen, die speziell „fürs Haus“, so der Titel der Ausstellung, konzipiert wurden. „Die Werke reichen von textilem Design bis hin zur Glasmalerei“, schildert Kunstliebhaber Dieter M. Hörmann.

Die Ausstellung in der Galerie Sonnenberg in den Baumschulen M. Hörmann hat von Sonntag an geöffnet. „Zu sehen sind poetische und zuweilen humorvolle Eingriffe, behutsame Zugaben zu einer Architektur und einem Garten, die im Grunde schon alles sind und nichts nötig haben“, ist in der Einladung zu lesen.

Die Vernissage findet bereits am Samstagabend in den denkmalgeschützten Kettenhäusern des Architekten Chen Kuen Lee am Korinnaweg 50 A statt. Um 19 Uhr begrüßen Hörmann und Hans-Joachim Kraft, die für die Ausstellungen in der Galerie verantwortlich zeichnen, die Gäste. Die anleitenden Professoren der Kunstakademie, Bechinger und Höing, führen in die Werke ein. Die Musik steuert die Band Rózsák bei. Die vier Musikerinnen sind vor allem in der Region Stuttgart keine Unbekannten. Sie haben eine Leidenschaft für osteuropäische Musik und spielen einfühlsame Interpretationen der Lieder der Sinti und Roma.

Die Kunst entsteht erst in der Galerie

„Die Künstler bringen ihre Werke teilweise mit, teilweise entstehen sie aber auch erst direkt in der Galerie“, erklärt Hörmann. Derzeit seien die Künstler jeden Tag in der Galerie in Sonnenberg, um am Gesamterscheinungsbild der Ausstellung zu feilen. Hörmann und seine Mitstreiter haben sich dieses Mal eher zurückgehalten. „Wir sind eher Organisatoren als Aussteller“, sagt der Kunstliebhaber. Mit „fürs Haus“ geht die Galerie in den Baumschulen neue Wege. „Wir wussten gar nicht so recht, was uns erwartet“, sagt Hörmann. „Aber wir haben uns darauf eingelassen, weil wir sicher waren, dass etwas Wunderbares dabei rauskommt.“

Ebenfalls an diesem Wochenende, nämlich am Sonntag, 21. Mai, lädt die freischaffende Künstlerin Gisela Reich zum offenen Atelier ins Lerchenfeld ein. Ihr Schaffensort ist nur einen Katzensprung von der Galerie Sonnenberg in den Baumschulen M. Hörmann entfernt.

Vom 21. Mai bis zum 2. Juli ist die Ausstellung „fürs Haus“ in der Galerie Sonnenberg in den Baumschulen M. Hörmann, Korinnaweg 50 A, zu sehen. Die Vernissage beginnt am Samstag, 20. Mai, um 19 Uhr. Gisela Reich öffnet an drei Sonntagen, 21. Mai, 28. Mai und 4. Juni, ihr Atelier, Im Lerchenfeld 2. Von 14 bis 18 Uhr ist die interessierte Öffentlichkeit eingeladen.

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