Garten-, Friedhofs- und Forstamt in Bad Cannstatt Knapp 12 800 Bäume wurden kontrolliert

Von Torsten Ströbele 

Das Garten-, Friedhofs- und Forstamt hat im Bezirksbeirat über seine Arbeit berichtet.

Das Gartenamt kümmert sich auch um den Kurpark. Foto: Kraufmann / Thomas Wagner (Archiv)
Das Gartenamt kümmert sich auch um den Kurpark. Foto: Kraufmann / Thomas Wagner (Archiv)

Bad Cannstatt - Die Mitarbeiter des Garten-, Friedhofs- und Forstamtes haben im größten Stuttgarter Stadtbezirk alle Hände voll zu tun. Kilian Bezold war jüngst im Bezirksbeirat zu Gast, um darzustellen, was seine Behörde in den vergangenen Monaten in Bad Cannstatt gemacht und was sie in naher Zukunft noch vor hat.

In der Sauerwasserstadt gebe es rund 450 Hektar Grün- und Parkanlagen, etwa 140 Hektar Kinderspielplätze, circa 270 Hektar Grünflächen im Straßenraum und rund 250 Hektar Friedhofsfläche. Insgesamt kümmere man sich um etwa 1400 Hektar mit knapp 12 800 Bäumen. „Und wir haben alle kontrolliert“, sagte Bezold. Bei knapp 6800 Bäumen seien Pflegemaßnahmen notwendig gewesen. Etwa 330 Fälle seien vorrangig abgearbeitet worden. „Aufgrund der Baumkontrolle wurden 78 Bäume als nicht mehr standsicher eingestuft und daher gefällt“, betonte Kilian Bezold. Allerdings habe man auch 117 Nachpflanzungen vorgenommen – unter anderem an der Auerbachstraße (18 Bäume), Am Römerkastell (14) und an der Tannenbergstraße (13).

Was hat das Garten-, Friedhofs- und Forstamt nun in den nächsten Wochen und Monaten vor? „Wir sind unter anderem dabei, die Begrünung für die Stadtbahnlinie U 12 vorzunehmen“, erklärte Bezold. Zudem bereite man die Baustelle an der Olgakrippe (Außenanlage der Kita) und an der Martin-Luther-Schule vor. Letztere bekommt eine Mensa. In Arbeit sei auch das neue Habitat für die Eidechsen in der Nähe des Betriebshofes an der Deckerstraße.

Vandalismus ist immer ein Thema – vor allem im Kurpark

Das solle es aber noch nicht gewesen sein: Die Brunnensanierung im Kurpark stehe an. Der Beginn sei auf August terminiert. Zudem werde die Fläche am Parkhaus Mühlgrün neu gestaltet. Im Herbst dieses Jahres solle dann der Spielplatz an der Taubenheimstraße in Angriff genommen werden. Zurückgestellt seien hingegen erst einmal die Baumpflanzungen am Rillingufer, bis die Ergebnisse des Ideenwettbewerbs Neckarknie vorliegen würden, sagte Kilian Bezold. Beschäftigt sei man auch weiterhin mit den Freianlagen im Rahmen des Rosensteintunnels und mit der Herstellung der Beachvolleyballfelder am Olympiastützpunkt.

Erledigt habe man hingegen unter anderem schon den Bau des Bolzplatzes Dracheninsel im Hallschlag. Auch die Calisthenics-Anlage an der Molly-Schauffele-Halle stehe bereits. Der Spielbereich am Haupteingang der Burgholzhofschule sei eingeweiht – genauso wie der Brunnenhof des Kursaals, in dem auch Hochzeiten stattfinden können.

Walter Opfermann (CDU) wollte von Kilian Bezold noch wissen, wie es mit den Themen Vandalismus und Graffiti in Cannstatt stehe. „Vandalismus macht uns immer Sorge“, sagte Bezold. Eigentlich sollten die Wandelhalle und die Mauer hinter dem Kursaal alle zwei Jahre gestrichen werden. „Aber uns fehlen die finanziellen Mittel.“

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