Gastronomie im Dorotheenquartier Enso

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Phuc Nguyen Duc hat zwar Luft- und Raumfahrttechnik studiert, aber neben dem Studium als Gastronomieberater gearbeitet und schließlich seine Leidenschaft zum Beruf gemacht. Vor drei Jahren hat der gebürtige Vietnamese mit seiner Geschäftspartnerin Lina Chou das Origami an der Hauptstätter Straße eröffnet – heute einer der beliebtesten Asiaten in der Stadt, wo ohne Vorbestellung wenig geht. Das Enso Sushi & Grill sei eine Weiterentwicklung der asiatischen Fusionküche, sagt Nguyen Duc. Man habe bewusst den Namen Enso gewählt, der so viel bedeute wie vollendeter Kreis. „Perfektion ist nie zu erreichen, aber wir wollen auf dem Weg dahin sein.“ Bei ihrem zweiten gemeinsamen Projekt wollen die beiden Gastronomen das Niveau der Küche einen Schritt weiter anheben.

Regionale Zutaten nach traditionellen Rezepten

Wie auch im Origami sollen im Enso frische, regionale Zutaten nach traditionellen Rezepten zubereitet werden – ebenfalls an einer einsehbaren Sushibar. Neu wird der Holzkohlegrill sein, für authentische japanische Gerichte. „Das ist geschmacklich eine andere Stufe“, schwärmt Nguyen Duc. Das Enso wird knapp 250 Quadratmeter Fläche haben. Die Betreiber wollen sich auf 60 Sitzplätze beschränken, davon sind 20 in einem sogenannten Private-Dining-Bereich untergebracht, den man für private Feiern mieten kann. Im Sommer kommen 60 Außenplätze dazu. Das Enso wird laut Nguyen Duc „zu den üblichen Quartierszeiten“ öffnen, aber das Hauptgeschäft sei mittags und abends.

Man habe sich bewusst für Stuttgart entschieden, erklärt er. „Wir wollen nicht in andere Städte expandieren.“ Die Stuttgarter wüssten Qualität entgegen dem ­Klischee sehr wohl zu schätzen.




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