Werbung für Abtreibung Wenn Ärztinnen sich kriminalisiert fühlen

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Noch feilt die Politik am Gesetzestext, wie Frauen künftig erfahren sollen, wo sie einen Schwangerschaftsabbruch machen lassen können. Eine Ärztin aus der Region erzählt, wie sie ihren Patientinnen weiter hilft.

Proteste beim  Prozess gegen die Gießener Ärztin Kristina Hänel:   Frauen fordern die Streichung des Paragrafen 219a, der schon die Information über Abtreibung unter Strafe stellt.  Foto: dpa
Proteste beim Prozess gegen die Gießener Ärztin Kristina Hänel: Frauen fordern die Streichung des Paragrafen 219a, der schon die Information über Abtreibung unter Strafe stellt.  Foto: dpa

Stuttgart - Ulrike Fritz’ medizinisches Angebot ist breit gefächert. Es geht von der Empfehlung homöopathischer Arnikakügelchen zur besseren Wundheilung bis zu Vorsorgeuntersuchungen mittels Ultraschall. Wenn es ganz schlimm kommt, nimmt die Frauenärztin ihre Patientinnen zum Trost auch mal für einen Moment in den Arm. Bis vor ein paar Monaten beantwortete sie auch ganz selbstverständlich Fragen zu einem möglichen Schwangerschaftsabbruch.