Gebühren in Stuttgart Der Bund fürs Leben wird teurer

Von Konstantin Schwarz 

Der Verwaltung hat neu gerechnet: Wer sich in Stuttgart an ungewöhnlichen Orten das Jawort geben will, muss künftig tiefer in die Tasche greifen.

Den Bund fürs Leben zu schließen wird in Stuttgart von 2018 an teurer. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski
Den Bund fürs Leben zu schließen wird in Stuttgart von 2018 an teurer. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski

Stuttgart - Wer in der Landeshauptstadt sein Jawort außerhalb der üblichen Öffnungszeiten des Standesamtes oder an besonderen Orten geben will, der muss vom ersten Halbjahr 2018 an tiefer in die Tasche greifen. Die Stadtverwaltung erhöht die Gebühren, der Gemeinderat hat sie in seiner Sitzung an diesem Donnerstag beschlossen.

Die Verwaltung hat neu gerechnet und festgestellt, wie lange die Bearbeitungszeit für Eheschließungen an diversen Wunschorten dauert. Die Wegezeiten wurden mit bedacht und auch die Reinigungskosten nach Konfetti- oder Reisregen vor dem Standesamt einbezogen. Eheschließungen außerhalb der Öffnungszeiten des Amtes werden daher erheblich teurer. Sie kosten 103 statt bisher 43 Euro. Wer die Dachterrasse oder den Festraum des Rathauses oder den Schlosspark Mühlhausen und die Wangener Kelter wählte, musste keine Gebühr entrichten. Künftig zahlt man dort 83 Euro. Die Spitze markieren die Mercedes-Benz-Arena mit 166 Euro und der Weiße Saal in Schloss Solitude (184 Euro). Auch für Paare, die das Fracksausen ereilt, bleibt der Rückzug vom Standesamt finanziell nicht mehr folgenlos. Er kostet 40 Euro.




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