Gedenken an Elisabeth Kübler-Ross Ohne sie gäbe es in Stuttgart vielleicht kein Hospiz

Von Martin Haar 

Ohne Elisabeth Kübler-Ross gäbe es vielleicht kein Hospiz in der Stadt. Die berühmte Sterbeforschein nahm Alt-Prälat Martin Klumpp einst das Versprechen ab, in Stuttgart ein Hospiz aufzubauen. Der Pfarrer hielt Wort und ehrt Elisabeth Kübler-Ross nun bei einer Veranstaltung im Hospitalhof.

Elisabeth Kübler-Ross ist im Jahr 2004 gestorben. Foto: AP
Elisabeth Kübler-Ross ist im Jahr 2004 gestorben. Foto: AP

Stuttgart - Wenn man genau sein will, und Elisabeth Kübler-Ross nahm die wichtigen Dinge trotz ihres ausgesprochenen Humors sehr ernst, dann müsste auf der Einladung zu einer Veranstaltung am 1. Juli im Hospitalhof (18 Uhr) ihr zu Ehren nicht Hommage, sondern Femmage stehen. Denn Elisabeth Kübler-Ross war eine Frau. Eine ganz besondere Frau, die der Welt, aber auch Stuttgart ihren Stempel aufrückte. Aber auch ohne ihren Namen zu kennen, im Grunde hat jeder Mensch etwas mit der schweizerisch-amerikanischen Sterbeforscherin zu tun. Denn sie erforschte das Sterben und den Tod, um das Leben besser zu begreifen.