Am Gedenktag für Straßenverkehrsopfer, Sonntag, 16. November, stellt der ADFC Esslingen ein Ghostbike für einen verstorbenen Fahrradfahrer auf.
Zur Unfallstelle führt am Sonntag, 16. November, eine Trauerradtour des Allgemeinen deutschen Fahrradclubs (ADFC) und des Verkehrsclub Deutschland. Anlass ist der weltweite Gedenktag für Straßenverkehrsopfer, der jährlich am dritten Sonntag im November begangen wird. Insgesamt sind laut ADFC Esslingen im Sommer 2024 vier Menschen in Esslingen bei Verkehrsunfällen gestorben. Deutschlandweit seien es im Vorjahr 2770 Menschen gewesen.
Straße in Esslingen muss laut ADFC sicherer werden
Laut Veranstalter beginnt die etwa fünf Kilometer lange Radtour um 14 Uhr an der Gaststätte Froschkönig in der Landhausstraße 59 in Esslingen. Von dort führe eine „gemächliche Radtour“ zur Unfallstelle. Dort wird ein „Ghostbike“ aufgestellt – ein weißes Fahrrad, das mit Blumen und Kerzen an den 32-Jährigen erinnert. Eine stille Gedenkminute und eine Kundgebung schließen sich an.
Dabei werden auch Forderungen gestellt, die den Verkehr sicherer machen sollen – beispielsweise eine Geschwindigkeitsbegrenzung und die Einrichtung einer Querungsinsel am Altbacher Weg sowie mehr Geschwindigkeitskontrollen.
„Am Altbacher Weg ist ein Mensch gestorben und über ein Jahr später ist es immer noch lebensgefährlich. An der Bushaltestelle können Menschen zu Fuß und mit dem Rad diese Raserstrecke nicht sicher queren. Das akzeptieren wir nicht und uns ist vollkommen egal, welche Behörde zuständig ist“, wird Thomas Albrecht vom ADFC Kreisverband Esslingen in einer Mitteilung zitiert.