Gegner des VfB Stuttgart So denkt man beim VfB über Eintracht Frankfurt

Grund zu jubeln hatten sie bei Eintracht Frankfurt in den vergangenen Jahren immer wieder. Foto: dpa/Soeren Stache
Grund zu jubeln hatten sie bei Eintracht Frankfurt in den vergangenen Jahren immer wieder. Foto: dpa/Soeren Stache

Eintracht Frankfurt hat in den vergangenen Jahren die eine oder andere Erfolgsstory geschrieben. Nun kommt es zum Duell mit dem VfB – in Stuttgart haben sie den Weg von Fredi Bobic aufmerksam verfolgt.

Stuttgart - Fredi Bobic hat die Geschichte des VfB Stuttgart über viele Jahre mitgeprägt. Entsprechend spannend wird seine kurzzeitige Rückkehr in die alte Heimat am kommenden Samstag (15.30 Uhr/Sky). Dann ist Eintracht Frankfurt mal wieder beim starken Aufsteiger in der Fußball-Bundesliga zu Gast – mit Bobic als Sportvorstand und Baumeister eines nun schon mehrere Jahre währenden Erfolgsprojekts.

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„Sie sind ein schönes Beispiel dafür, wie man sich in der Bundesliga etablieren kann und dann irgendwann Ambitionen aufs internationale Geschäft haben darf“, sagte VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo am Donnerstag über die Hessen. Zuvor hatte schon Stuttgarts Sportdirektor Sven Mislintat betont, dass man „ihnen zu ihrem Weg absolut gratulieren kann“. Wenngleich er einschränkte: „Wenn ich jetzt sage, Frankfurt ist der Weg, denken die Leute gleich wieder, der Mislintat sieht uns in Europa. Das sehe ich eben noch nicht.“

Bobic ist seit Sommer 2016 bei der Eintracht

Kurz bevor Bobic im Sommer 2016 bei der Eintracht einstieg, war sie dem drohenden Abstieg gerade noch entkommen. In der Folge führte der heute 49-Jährige sie kontinuierlich wieder nach oben und in die Nähe des Ruhmes alter Tage. Zweimal zogen die Frankfurter unter ihrem damaligen Trainer Niko Kovac ins Finale des DFB-Pokals ein: 2017 verloren sie gegen Borussia Dortmund, 2018 gewannen sie gegen den FC Bayern München. Unter dem von Bobic ausgesuchten Kovac-Nachfolger Adi Hütter stürmten sie in der Europa-League-Saison 2018/2019 von einer magischen Nacht zur nächsten und letztlich bis ins Halbfinale.

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Und nicht nur bei der Trainersuche bewies Bobic ein gutes Händchen, sondern auch auf dem Transfermarkt. Die berühmte „Büffelherde“ mit Luka Jovic, Ante Rebic und Sébastien Haller machte den Frankfurtern erst viel Freude und wurde dann gewinnbringend weiterverkauft. Bobic hält nicht nur nach großen Talenten Ausschau, sondern auch nach starken Charakteren. Der Österreicher Martin Hinteregger ist so einer - und in der Defensive der Frankfurter, die genau wie der VfB mit neun Punkten in die Saison gestartet sind, inzwischen einer der Chefs.




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