Geister, Gespenster, Vampire Was sich an Halloween rumtreibt

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Seltsame Gestalten treiben in Nächten wie Halloween ihr Unwesen. Mythologische Kreaturen der Nacht mit Gruselfaktor gibt es zuhauf. Wir stellen die gruseligen Charaktere vor.

Die Wiege des Vampirglaubens liegt im südosteuropäischen Raum. Im 15. Jahrhundert herrschte Vlad III. Drăculea (1431-1477) über die Walachei in Rumänien. Der Fürst war für seine Grausamkeit bekannt, so ließ er massenhaft türkische Geiseln pfählen. Foto: dpa 10 Bilder
Die Wiege des Vampirglaubens liegt im südosteuropäischen Raum. Im 15. Jahrhundert herrschte Vlad III. Drăculea (1431-1477) über die Walachei in Rumänien. Der Fürst war für seine Grausamkeit bekannt, so ließ er massenhaft türkische Geiseln pfählen. Foto: dpa

Stuttgart - Geister, Gespenster, Vampire: Mythologische Kreaturen der Nacht mit Gruselfaktor gibt es zuhauf. Seit Menschengedenken sind sie immer auf der Suche nach frischem Blut, saftigem Menschenfleisch oder der Herrschaft über den Verstand. Eine Nacht hat es ihnen besonders angetan: „All Hallows’ Evening“. Die Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November – Halloween.

Jeder Grusel-Fan hat sein Halloween-Lieblingsmonster: Der eine hat noch die Bilder des ersten „Dracula“-Films mit Christopher Lee im Kopf, den er als Kind mit der Hand vor den Augen sah. Ein anderer erinnert sich mit Schaudern an die Erzählungen von Knecht Ruprecht, vom Bullemann und anderen Kinderschreckfiguren. Ein Dritter denkt an die Untoten aus George A. Romeros Zombie-Filmen. Oder an Horror-Clown Pennywise aus Steven Kings Roman „Es“. Oder an den oberfiesen Dämon in Eli Roths Horrorfilm „Clown“ aus dem Jahr 2014.

Seinen Ursprung hat der Kürbis-Kult in der Vorstellungswelt der Kelten

Was wäre das Leben ohne die unzähligen Sagen und Mythen, die einen das Gruseln lehren? Eine dieser fantastischen Geschichten ist die von Jack O’Lantern. Das populäre Brauchtum rund um den ausgehöhlten Kürbis stammt aus Irland. Auswanderer brachten es im 19. Jahrhundert in die USA.

Seinen Ursprung hat der Kürbis-Kult in der Vorstellungswelt der Kelten und ihrem Fest Samhain. Der 1. November markierte im irisch-keltischen Kalender den Winteranfang und Beginn eines neuen Jahres. In dieser Nacht betraten die Seelen der Verstorbenen, Dämonen und böse Geister die Welt der Menschen. Mit Magie und Schutzritualen versuchte man sie zu vertreiben.

Die meisten dieser Fabelwesen entstammen uraltem Volksglauben

Unzählige Legenden ranken sich um jene Kreaturen, die des Nachts und mit Vorliebe bei Vollmond umherstreifen und Menschen nachstellen. Die meisten dieser Fabelwesen entstammen uraltem Volksglauben. Manche wurden in neuerer Zeit zum ersten Mal gesichtet. Horror-Clowns zum Beispiel, die in düsteren Nächten Angst und Schrecken verbreiten.

Ob man an die Existenz von Monstern, Geistern und Gespenstern glaubt, ist jedem selbst überlassen. Einen wohligen Schauer können die Erzählungen aber allemal hervorrufen. Um sich ein Bild von diesen Wesen zu machen, haben wir eine Fotogalerie zusammengestellt.




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