In diesem Artikel stellen wir Ihnen 5 Ansätze vor, um jeden Monat etwas Geld zur Seite zu legen und geben Tipps, wie man seine Ziele besser erreicht.

Digital Unit: Lukas Böhl (lbö)

4 Tipps, um Geld zu sparen

Bevor Sie sich für einen Geldsparplan entscheiden, kann es hilfreich sein, sich einen Überblick über die eigenen Finanzen und Ziele zu verschaffen sowie den Grundstein für eine nachhaltige Vermögensbildung zu legen. Dabei können die folgenden 4 Tipps helfen.

  1. Führen Sie zwei bis drei Monate ein Haushaltsbuch, um herauszufinden, wie viel Sie wofür ausgeben. So können Sie besser einschätzen, welches Sparziel realistisch ist und wo Sie Ausgaben reduzieren können, um mehr Geld zur Seite zu legen.
  2. Führen Sie sich vor Augen, wofür Sie sparen (Altersvorsorge, Eigenheim, Auto) und versuchen Sie Ihre Sparquote an das Ziel anzupassen. Hierbei kann die Verwendung eines Sparrechners helfen. Lesen Sie dazu auch unserer Ratgeber „Wie viel Geld sollte man sparen?“.
  3. Trennen Sie Ihr Tagesgeldkonto von Ihrem Sparkonto, um alltägliche Ausgaben nicht mit dem Spargeld zu begleichen.
  4. Automatisieren Sie das Sparen, indem Sie die Sparsumme direkt nach dem Gehaltseingang von Ihrem Konto abbuchen lassen. So kommen Sie nicht in Versuchung, das Geld doch auszugeben.

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5 Ansätze, um mit Plan Geld zu sparen

Wie oben bereits erwähnt, macht es Sinn, sich zunächst das eigene Ausgabenverhalten anzuschauen, um dann festzulegen, wie viel Geld man tatsächlich zur Seite legen kann. Anhand dieser Informationen kann man anschließend einen Geldsparplan erstellen. Nachfolgend stellen wir Ihnen fünf Ansätze vor.

1. Die 50-30-20-Regel

Die 50-30-20-Regel ist eine der am weitesten verbreiteten Sparregeln. Sie besagt, dass 50 % des Einkommens für notwendige Ausgaben verwendet werden sollen. 30 % werden für Dinge reserviert, die Spaß machen, also Essengehen, Urlaub oder Kinokarten. Die restlichen 20 % werden gespart.

Bespiel mit einem Nettoeinkommen von 2000 €:

  • 1000 € für Miete und Fixkosten
  • 600 € Spaßgeld
  • 400 € Sparquote

2. Die 70-20-10-Regel

Diese Regel beinhaltet neben einer Sparquote von 20 % auch noch 10 % für das Abbezahlen von Schulden. Der Großteil, also die 70 %, wird für alltägliche und wiederkehrende Ausgaben wie Lebensmittel, Essen oder Benzin verwendet.

3. Die 50-15-5-Regel

Im Gegensatz zu den anderen Regeln kalkuliert die 50-15-5-Regel nicht mit 100 %. Die fehlenden 30 % werden hier schlicht als Spaßgeld angesehen, das nach eigenem Gutdünken ausgegeben werden kann. Die 50 % dagegen sind für essenzielle Ausgaben wie Miete oder Sprit. 15 % werden gespart und die restlichen 5 % für unvorhergesehene Ausgaben als Notgroschen zurückgelegt.

4. Die 80-20-Regel

Die 80-20-Regel ist die simpelste von allen. Hierbei werden 20 % des Einkommens gespart, während mit den anderen 80 % alle Ausgaben des täglichen Bedarfs gedeckt werden.

5. Ihre eigene Regel

Die oben genannten Geldsparpläne mögen zwar alle ihre Daseinsberechtigung haben und durchaus umsetzbar sein, doch am Ende des Tages hängt das Sparpotenzial immer von den eigenen Finanzen ab. Wenn keiner der Ansätze für Sie passt, können Sie Ihre eigene Regel aufstellen. Die Sparquote in Prozent festzulegen ist zwar sinnvoll, da sie so mit dem Einkommen wächst, doch selbstverständlich kann man sich auch einen fixen Geldbetrag vornehmen.

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