Ohne mehr Stromtrassen gelingt die Energiewende nicht. Aus Kostengründen spricht sich die Branche dafür aus, diese oberirdisch zu bauen, statt als Erdkabel zu verlegen.

Digital Desk: Jonas Schöll (jo)

Die Energiewende in Deutschland könnte in der Landschaft künftig deutlich sichtbarer werden: Neue Stromtrassen sollen nach dem Willen des Energieversorgers EnBW nicht unterirdisch, sondern als oberirdische Freileitung verlegt werden. „Wir sind eindeutig für Freileitungen und gegen Erdkabel – und das aus rein ökonomischen Gründen“, sagte Georg Stamatelopoulos, der Chef des Karlsruher Energieversorgers.