Gerechte Impfstoffverteilung Die Politik muss aktiv werden

Die Politik ist bis jetzt zu träge, um eine Lösung für die verfallenden Impfdosen in den Praxen zu finden. Foto: Eibner/ Michael Weber
Die Politik ist bis jetzt zu träge, um eine Lösung für die verfallenden Impfdosen in den Praxen zu finden. Foto: Eibner/ Michael Weber

Die deutsche Schwerfälligkeit steht einer gerechten Impfstoffverteilung im Weg.

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Kreis Böblingen - Der Gedanke ist kaum auszuhalten: Menschen in ärmeren Ländern warten verzweifelt auf eine Impfung, während in Deutschland Millionen an Dosen dem Verfallsdatum näher rücken.

Die bereits ausgelieferten Impfstoffe wieder aus den Praxen zurückzuholen, ist ein hoher logistischer Aufwand – keine Frage. Juristische Hürden in Lieferverträgen verschlimmern das Problem noch. Doch sind diese Dinge unlösbar? Sicherlich nicht. Dass es bis jetzt keine Lösung für das Impfstoff-Dilemma gibt, scheint vielmehr daran zu liegen, dass sich bis jetzt auf politischer Seite niemand darum gekümmert hat.

Im Falle von Holzgerlingen ist es umso ärgerlicher, weil die Kontakte zu potenziellen Abnehmern bereits bestehen. Das Know-how ist da. Doch die Trägheit des Wohlstands wiegt in der Politik bis jetzt offenbar schwerer als der Wille, moralisch zu handeln.




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