Gericht entscheidet S-21-Gegner erhalten keine Dokumente

Rettungskräfte haben Ende Oktober in einem Tunnel bei Montabaur auf der Strecke zwischen Köln und Frankfurt die Bergung von Verletzten aus einem ICE geübt. Foto: dpa
Rettungskräfte haben Ende Oktober in einem Tunnel bei Montabaur auf der Strecke zwischen Köln und Frankfurt die Bergung von Verletzten aus einem ICE geübt. Foto: dpa

Die Gegner des Bahnprojekts Stuttgart 21 wollten Einblick in Unterlagen zur Tunnelrettung. Dieser wurde ihnen nun verwehrt, doch sie könnten weiter klagen.

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Stuttgart - Gegner des Projekts Stuttgart 21 werden keine Einsicht in Dokumente der S-21-Baugesellschaft erhalten, in denen es um den Brandschutz und die Evakuierung eines Zuges in den Tunnelstrecken geht.

Das Verwaltungsgericht hat am Freitag die entsprechende Klage abgewiesen. Die Kammer neige zu der Auffassung, dass es sich nicht um Umweltinformationen handele, und die Bekanntgabe nachteilige Auswirkungen auf die öffentliche Sicherheit und Ordnung hätte. Die Gegner haben Papiere aus dem Eisenbahn-Bundesamt zum Thema erhalten. Sie halten die Rettungszeiten für diskussionswürdig, weil sie aus ihrer Sicht zu optimistisch berechnet worden sind.

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