Gerlinde Kretschmann bei Verschönerungsverein Die First Lady wandert gern durch Stuttgart

Gerlinde Kretschmann lässt sich von Erhard Bruckmann Stuttgarts Rosinenseite zeigen. Foto: Lichtgut//chim Zweygarth
Gerlinde Kretschmann lässt sich von Erhard Bruckmann Stuttgarts Rosinenseite zeigen. Foto: Lichtgut//chim Zweygarth

Gerlinde Kretschmann hat den Verschönerungsverein mit ihren guten Ortskenntnissen beeindruckt.

Lokales: Jürgen Brand (and)
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Stuttgart - „Ich freu mich, dass ich fast alles kenne!“ Mit dieser Aussage hat Gerlinde Kretschmann die Mitglieder des Verschönerungsvereins Stuttgart bei ihrem Besuch im Höhenpark Killesberg am Donnerstag dann doch überrascht. Mit „fast alles“ meinte sie die vielen Wegmarken, die der Verschönerungsverein in seiner jetzt genau 160 Jahre langen Geschichte in Stuttgart geschaffen hat. Die Ehefrau des Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg wohnt mit ihrem Mann bekanntlich in Laiz, einem Stadtteil von Sigmaringen. Und den Menschen dort liegt Stuttgart, wie die First Lady des Landes selbst sagte, nicht unbedingt nahe. Genau das versucht sie zu ändern, seit ihr Mann zum ersten Mal gewählt wurde.

Gerlinde Kretschmann ist Wanderführerin beim Schwäbischen Albverein. Als solche führt sie Jahr für Jahr „ihre” etwa 30-köpfige Wandergruppe aus dem Oberland zwei Tage lang durch Stuttgart, mit Übernachtung im Jugendgästehaus auf der Gänsheide, gar nicht weit von der Villa Reitzenstein. Vorher muss sie diese Führungen natürlich vorbereiten, sucht geeignete Strecken, Aussichtspunkte, Sehenswürdigkeiten, macht sich also selbst auf den Weg durch und rund um Stuttgart. „Dabei habe ich überall dort, wo es schön ist, die Tafeln des Verschönerungsvereins gesehen und wollte den Verein unbedingt kennenlernen.”

Die First Lady interessiert sich für die Aktionen des Vereins

Dazu hatte sie beim Besuch im Höhenpark mit dem vom Verein finanzierten Aussichtsturm und beim Gespräch im Höhencafé Gelegenheit. Der Vereinsvize und Stadtführer Herbert Rudolph Medek führte Gerlinde Kretschmann durch die Geschichte des Vereins von der Gründung im Jahr 1861 über den Bau des Hasenbergturms (1879) oder des Kriegsbergturms (1895) bis hin zum Aussichtsturm auf dem Killesberg (2001) und der Übernahme des Chinesischen Gartens (2006). Dazu kommen die vielen durch den Verein geschaffenen Waldhütten, Aussichtspunkte, der jährliche Blumenschmuck-Wettbewerb und Tausende von Baumpflanzungen. Medek sagte: „Wir sind die erste ökologische Bürgerinitiative unserer Stadt” - und mit dem Wettbewerb fördere der Verein seit 1905 Urban Gardening. Gerlinde Kretschmann zeigte sich beeindruckt. Von ihrer Wandergruppe berichtete sie: „Meine Leut sind total begeistert von Stuttgart!”




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