Flugbegleiter bei Germanwings Trifft der Streik den Flughafen Stuttgart?

Der Flughafen Stuttgart könnte vom Streik betroffen sein. Foto: picture alliance/dpa/Bernd Weissbrod
Der Flughafen Stuttgart könnte vom Streik betroffen sein. Foto: picture alliance/dpa/Bernd Weissbrod

Die Kabinengewerkschaft Ufo hat die Flugbegleiter der Lufthansa-Tochter Germanwings zu einem dreitägigen Streik ab dem kommenden Montag aufgerufen. Trifft der Streik damit auch den Stuttgarter Flughafen?

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Stuttgart - Der Stuttgarter Flughafen schließt Auswirkungen des bevorstehenden Streiks bei der Lufthansa-Tochter Germanwings auf den Flugbetrieb nicht aus. Es gebe vereinzelte Flüge der Germanwings im Auftrag der Eurowings vom Airport der Landeshauptstadt, sagte eine Flughafen-Sprecherin am Freitagabend. „Es wird aber keinen Flächenbrand geben.“

Es bestehe auch die Möglichkeit eines Ersatzflugplans oder einer Einigung im Tarifkonflikt in letzter Sekunde. Deshalb könne sie noch nicht sagen, ob Passagiere von oder nach Stuttgart überhaupt von dem Ausstand betroffen seien und wenn ja, in welchem Umfang.

Streik bis einschließlich Neujahr

Die Gewerkschaft Ufo hatte das Kabinenpersonal der Germanwings zu einem dreitägigen Streik ab dem kommenden Montag (30. Dezember) aufgerufen. Die Beschäftigten sollen bis einschließlich Neujahr ihre Arbeit niederlegen, hatte die Gewerkschaft am Freitag in Frankfurt mittels einer Video-Botschaft mitgeteilt.

Der Stuttgarter Flughafen bittet seine Passagiere auf der Website ihren Flugstatus online zu checken und bei Fragen die Airline oder den Reiseveranstalter zu kontaktieren.

Streikbeteiligung bei Germanwings am höchsten

Die Tochter Germanwings ist laut Konzernangaben noch mit 30 Flugzeugen und 1400 Mitarbeitern, davon 800 in der Kabine, für die Nachfolgemarke Eurowings unterwegs, soll aber perspektivisch auf den Eurowings-Flugbetrieb verschmolzen werden.

Bereits beim ersten Warnstreik bei vier Lufthansa-Töchtern im Oktober war die Streikbeteiligung bei der Germanwings am höchsten. Damals waren innerhalb von 19 Stunden rund 150 Flüge ausgefallen, unter anderem in Stuttgart, Berlin-Tegel, Köln, München und Hamburg.




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