Germany’s next Topmodel Heidi Klum schickt Maria aus Neckarsulm heim

Am Ende der Show beweist die 19-jährige Maria Willhauk den Biss, den Heidi Klum ihr abspricht. Foto: ProSieben/Richard Hübner 5 Bilder
Am Ende der Show beweist die 19-jährige Maria Willhauk den Biss, den Heidi Klum ihr abspricht. Foto: ProSieben/Richard Hübner

Es ist die „sexy Woche“ der Casting-Show. Doch Maria aus Neckarsulm fiel es schwer sexy zu sein und mit einem männlichen Model zu flirten. Das wurde ihr nun zum Verhängnis.

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Stuttgart - Sie gucke wie ein wie ein Reh im Scheinwerferlicht. Sie sehe aus wie eine Schneeflocke mit Kopfschmerzen. Warum solle man jemanden wie sie buchen. Maria Willhauk aus Neckarsulm muss in der dritten Folge der neuen „Germany’s next Topmodel“ (GNTM) Staffel einiges einstecken. Das Problem ist dabei vor allem: Sie flirtet laut Showmasterin Heidi Klum nicht genug.

In Unterwäsche „Bäuerin“ spielen

Die größte Herausforderung ist für Maria ein Fotoshooting mit dem männlichen Topmodel Jordan Barrett, dem „aktuell erfolgreichsten männlichen Model der Welt“ so Heidi. Vor einer Hütte in den Österreichischen Alpen müssen Heidis „Meeedchen“ in Dirndl-ähnlicher Unterwäsche „Bäuerinnen“ spielen. Dazu sollen sie zum Beispiel halb nackt den Boden kehren, während der junge Mann sie von hinten anfasst. Nicht nur die 19-jährige Maria hat dabei Hemmungen. Auch Sayana, die indische Wurzeln hat, scheut davor zurück, schafft es dann aber, über ihren Schatten zu springen. Das Ergebnis: Ein Foto, auf dem es aussieht, als hätte sie mit Barret Sex auf dem Esstisch. Die Fotografin betont: Die Kandidatinnen sollen einfach schauspielern. Tatsächlich fällt es nicht allen Frauen schwer, sich auf die ungewohnte Situation einzulassen. Tatjana kann es kaum abwarten: „Das ist total meins. Also ich wollte so richtig, so ein sexy Shooting, so ne sexy Unterwäsche mit Strapsen und so.“ Sie erklärt: „Weil ich ja diesen Transgender-Hintergrund hab. Ist ja klar. Ich denke, da ist man auch neugierig.“

„Das ist Kunst“

Maria jedenfalls macht sich beim Fotoshooting nicht genug ran an den Jordan. Am Ende bricht sie in Tränen aus und rechtfertigt sich: „Ich hab sowas noch nie gemacht und ich habe einen Freund.“ Heidi hat dafür wenig Verständnis – Sie solle ja schließlich nicht mit dem Kerl schlafen. Marias Freund zeigt sich am Abend am Telefon hingegen verständnisvoll: „Ich glaube ich würde genauso reagieren, Schatzi.“ Und dann macht er ihr Mut: „Es ist egal, was für ein Shooting du machen musst, ich stehe völlig hinter dir. Ich bin überhaupt nicht eifersüchtig oder sonst was. Das ist Kunst. Ich liebe dich über alles.“ Da muss auch die 19-Jährige lachen und beschließt, in der bevorstehenden Woche alles zu geben.

Die Kuh furzt

Doof nur, dass als nächste „Challenge“ ein „Sexy Walk“ im Kuhstall bevorsteht. Heidi macht es einmal vor, Maria ist beeindruckt: „Man dachte sich einfach nur: ‚Wow!’“ Heidi erklärt es noch einmal und macht: „Miau, Miau, ich bin ein Kiddycat“. Aber Maria gelingt es wieder nicht. Heidi ruft: „Es ist zum Kühemelken! Das ist einfach zu langweilig!“ Eine Kuh furzt. Es ist auch wirklich schwierig, da noch sexy zu sein.

Sie hat den Look, aber nicht den Biss

Am Tag der Entscheidung sollen die Kandidatinnen als Schneeflocken verkleidet auf einem Wanderpfad laufen. Als Maria sich bei dem Versuch, eine erotische Bewegung zu machen, an den Kopf fasst, sagt die Fotografin und Co-Jurorin Ellen von Unwerth über sie: „Eine Schneeflocke mit Kopfschmerzen.“ Heidi lobt Maria noch einmal für ihre umwerfende Schönheit: „Du hast die Größe, du hast den Look, du hast nen mega Body, ich liebe dein Gesicht, ich liebe deine Augen.“ Sagt dann aber: „Ob du den nötigen Biss hast, da bin ich mir nicht so sicher. Und auch neben dem Biss gehört auch so ein bisschen Talent dazu.“ Und schließlich kommt der befürchtete Satz: „Liebe Maria, es tut mir leid, ich habe heute leider kein Foto für dich.“

Die Erkenntnis

Die weinende Maria reagiert, sobald sie unter ihren Mitstreiterinnen ist, so, wie man es nicht erwarten würde: Sie ist wütend. Sie schimpft: „Ich bin hier seit einer Woche. Wie soll ich so viel Erfahrung sammeln?!“ Dann sagt sie: „Leute, sowas darf man aber auch nicht ernst nehmen. Weil ich weiß, wie gut ich in sowas bin.“ Für diese Erkenntnis hat sich die Show dann vielleicht doch gelohnt.




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