Geruch in Lufthansa-Cockpit Pilot setzt in Genf Notruf ab

Von red/lsw 

In einem Lufthansa-Flieger, der von München nach Genf unterwegs war, haben die Piloten einen auffäligen Geruch wahrgenommen. Wegen des Notrufs war die Feuerwehr auf die Genfer Landebahn ausgerückt.

In einer Lufthansa-Maschine nahmen die Piloten einen auffäligen Geruch wahr (Symbolbild). Foto: dpa
In einer Lufthansa-Maschine nahmen die Piloten einen auffäligen Geruch wahr (Symbolbild). Foto: dpa

Genf - Wegen eines auffälligen Geruchs im Cockpit ist eine Lufthansa-Maschine unter besonderen Bedingungen in Genf gelandet. Der Pilot hatte am Samstag kurz davor im Cockpit den Geruch wahrgenommen und einen Notruf abgesetzt, wie die Sprecherin des Flughafens, Taline Abdel Nour, der Deutschen Presse-Agentur sagte. Die Lufthansa bestätigte den Vorfall.

Der Flieger aus München sei dann ohne Zwischenfall gelandet, die 38 Passagiere und vier Crew-Mitglieder seien unverletzt, sagte die Flughafensprecherin. Es habe sich kein Rauch entwickelt. Die Maschine vom Typ CRJ900 sei aus München gekommen und sollte planmäßig in Genf landen. Wegen des Notrufs war die Feuerwehr auf die Landebahn ausgerückt. Die Passagiere stiegen dort durch die normalen Türen aus und wurden dann mit Bussen zum Terminal gebracht. Die Ursache für den Geruch war zunächst unklar. Ein Lufthansasprecher sprach von einem „elektrischen Geruch“.

Die Lufthansa erklärte, Techniker untersuchten nun die Bordelektronik des Fliegers. Bis zur Klärung bleibe die Maschine am Boden.