Geschwindigkeitskontrollen im Rems-Murr-Kreis Schild warnt Autofahrer – trotzdem hagelt es Fahrverbote

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Im Rems-Murr-Kreis wurde am Wochenende geblitzt. Den Beamten des Polizeireviers Backnang gingen dabei mehrere Raser ins Netz – trotz eines selbst gebastelten Schilds, das vor der Kontrolle warnen sollte.

Brachte wohl nicht viel: Ein Warnschild, das rund ein Kilometer vor der Laserkontrolle aufgestellt war. Foto: Polizei
Brachte wohl nicht viel: Ein Warnschild, das rund ein Kilometer vor der Laserkontrolle aufgestellt war. Foto: Polizei

Althütte-Kallenberg - Das Polizeirevier Backnang (Rems-Murr-Kreis) war am Wochenende im Bereich der Landesstraße 1120 auf der Jagd nach Rasern. Ein Hauptaugenmerk richteten die Beamten dabei auf Motorradfahrer. Ein Unbekannter versuchte, Verkehrsteilnehmer mit einem selbst gebastelten Schild, das rund einen Kilometer vor den Lasermessungen platziert war, vor der Kontrolle zu warnen. Laut Polizei brachte dies allerdings wenig. Elf Verkehrsteilnehmer müssen nun nämlich mit einem Fahrverbot rechnen.

Wie die Polizei mitteilt, wurden 13 Verkehrsteilnehmer mit bedeutenden Geschwindigkeitsüberschreitungen gemessen, davon handelte es sich in sechs Fällen um Motorradfahrer. Die sechs Biker sowie fünf Autofahrer erwartet nun ein Fahrverbot. Trauriger Spitzenreiter war ein Motorradfahrer, der mit mehr als 150 Stundenkilometern in einer 70er-Zone gemessen wurde.

Die Polizei schließt ihre Mitteilung mit der Statistik, dass im Jahr 2019 mit einem Anteil von 64 Prozent überhöhte Geschwindigkeit Unfallursache Nummer eins bei Motorradunfällen gewesen sei. Erst mit 15 Prozent folge mangelnder Abstand auf Platz zwei und auf Platz drei mit 10 Prozent Fehler beim Überholen.




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