Um Autofahrer für sicheres Fahren zu sensibilisieren, informiert die Stadt Esslingen monatlich über mobile Tempokontrollen. In diesen Straßen wird im Juni geblitzt.

Um den Verkehr in Esslingen sicherer zu machen, lässt die Stadt Esslingen die Geschwindigkeit auf den Straßen messen. Neben den festinstallierten Blitzeranlagen gibt es auch im Juni mobile Tempomessungen. Das Ordnungsamt kontrolliert unter anderem in Wohngebieten, an Schulen, Kindergärten, Kindertagesstätten oder Seniorenheimen. Wer hier zu schnell fährt, den erwartet eine Verwarnung oder ein Bußgeld.

 

Mobile Messungen sind im Juni in folgenden Straßen geplant: Alleenstraße, Alte Heusteige, Am Ziegelbrunnen, Barbarossastraße, Bundesstraße 10, Eugenie-von-Soden-Straße, Grabbrunnenstraße, Hertfelderstraße, Hindenburgstraße, Hirschlandstraße, Hohenheimer Straße, Krummenackerstraße, Landesstraße 1168, Mettinger Straße, Mülbergerstraße, Plochinger Straße, Rotenackerstraße, Römerstraße, Ruiter Straße, Schorndorfer Straße, Stuttgarter Straße, Sulzgrieser Straße und Weilstraße.

Hier stehen Esslingens feste Blitzer

Um die Autofahrer zum Umdenken zu bewegen, stellt die Stadt außerdem Messtafeln auf. Ein trauriges Emoji weist darauf hin, dass zu schnell gefahren wird. Wenn das Gesicht lächelt, stimmt die Geschwindigkeit.

Neben mobilen Anlagen, gibt es auch mehrere feste Blitzer in Esslingen. Foto: Roberto Bulgrin

Diese Messgeräte stehen in Straßen, aus denen viele Beschwerden von Anwohnern kommen. „Sollte sich zeigen, dass dort dauerhaft zu schnell gefahren wird, können hier später auch echte Kontrollen stattfinden“, ist auf der Homepage der Stadt nachzulesen. Ein weiterer Baustein sind die festinstallierten Messanlagen. Diese stehen auf der Adenauerbrücke, auf der Vogelsangbrücke, der Schorndorfer Straße sowie der Kiesstraße. Auch auf der B10 sind auf Höhe Stadtmitte und Weil feste Blitzer installiert.

Dass die Stadt Esslingen mobile Kontrollen ankündigt, geht auf einen Antrag der CDU im Gemeinderat zurück. Es gehe um die Sicherheit „und nicht ums Abkassieren“, hatte Fraktionschef Tim Hauser den Vorstoß begründet. Die Stadt hat 2025 etwa 5,8 Millionen Euro mit Geschwindigkeits- und Rotlichtverstößen verdient.

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Stadt: www.esslingen.de