Gestrandeter Zirkus in Großerlach Wie ein Dorf einen Zirkus rettete

Immer im Training:  Gabriele Köllner mit Chip, Chap und Aladin sowie Tochter Michelle und Sohn André. Foto: Gottfried Stoppel 6 Bilder
Immer im Training: Gabriele Köllner mit Chip, Chap und Aladin sowie Tochter Michelle und Sohn André. Foto: Gottfried Stoppel

Statt heute hier, morgen dort sitzt die Familie Köllner seit über einem Jahr in Großerlach fest. Corona. Der Ort hat die gestrandete Artistentruppe und ihre Tiere aufgenommen. Eine Geschichte über Zusammenhalt in schweren Zeiten.

Region: Verena Mayer (ena)
WhatsApp E-Mail LinkedIn Flipboard Pocket Drucken

Großerlach - Eine saftige Wiese für die Lamas Chip und Chap und eine Koppel für die Ponys Nestor, Bilbo, Gandalf, Diamant und Brillant. Platz für die Wohnwagen gibt es ebenfalls, und sogar das bunte Zelt, das ein Stall ist, konnte aufgebaut werden. Und drum herum Bäume, Hügel und Ruhe. Einen schöneren Ort als Großerlach für sein Quartier, so sieht es aus, könnte der Circus Montreal kaum gefunden haben. Das Blöde jedoch ist: Es ist ein Notquartier. Denn natürlich gibt es auch für Zirkusse in einer Pandemie keine Gelegenheit aufzutreten.

Unsere Empfehlung für Sie