Getränke-Lieferung in Stuttgart Wirte bekommen Bier ab Montag im Elektro-Laster

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Dinkelacker will die erste Brauerei in Deutschland sein, die ihre Belieferung in der Innenstadt umstellt. Der Start ist für Montag geplant.

Der neue E-Bierlasterwurde auf Elektrobetrieb umgerüstet  und mit einem leichteren Getränkeaufbau versehen. Foto: Eppler
Der neue E-Bierlasterwurde auf Elektrobetrieb umgerüstet und mit einem leichteren Getränkeaufbau versehen. Foto: Eppler

Stuttgart - Der Lieferverkehr und der damit verbundene Schadstoffausstoß ist eines der großen Probleme in der City. E-Lieferwagen gibt es zwar, etwa bei der Post. Wer schwerere Güter wie größere Getränkemengen liefern musste, hatte bisher aber keine Alternativen zu den oft mit Diesel betriebenen Getränkelastwagen. „Mir wird zu viel darüber gesprochen“, sagt der Geschäftsführer Technik und Logistik der Familienbrauerei Dinkelacker, Ralph Barnstein. „Wir müssen etwas tun.“

Also hat er sich umgeschaut, wie andere Brauereien das machen. In der Schweiz, bei Feldschlösschen, wird schon seit Jahren teilweise mit Elektro-Lastwagen ausgeliefert. Allerdings müssen diese mit Partnern sozusagen im Eigenbau hergestellt werden.

Der e-Lkw von Dinkelacker, der von Montag an im Cityring unterwegs sein wird, wurde von der Firma EFA-S mit Sitz in Zell unter Aichelberg auf Elektrobetrieb umgerüstet und von Orten Fahrzeugbau mit einem leichteren Getränkeaufbau versehen. Der 7,5-Tonner ist zunächst für sechs Monate gemietet. In dieser Zeit soll der erste der Dinkelacker Diesel-Lkw auf elektrischen Antrieb umgebaut werden.

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