Gewaltopfer im Rems-Murr-Kreis Gibt es zu wenig Plätze im Frauenhaus?

In der Pandemie können sich viele Frauen  keine Hilfe suchen, wenn sie zu Hause geschlagen oder bedroht werden – weil sie im Lockdown kaum  alleine sind. Foto: Gottfried Stoppel
In der Pandemie können sich viele Frauen keine Hilfe suchen, wenn sie zu Hause geschlagen oder bedroht werden – weil sie im Lockdown kaum alleine sind. Foto: Gottfried Stoppel

Opfer von Gewalt, die Schutz suchen, müssen oft abgewiesen werden. Das liege aber nicht nur an der Größe des Hauses, sagen Betreiber und Träger.

Volontäre: Leonie Rothacker (lro)
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Waiblingen - Eigentlich ist es eine einfache Rechnung: Einen Frauenhaus-Platz pro 7500 Einwohner empfiehlt der Europarat im Kampf gegen häusliche Gewalt. Diese Zahl stammt aus einem Papier von 2006, das die Grundlage der sogenannten Istanbul-Konvention war – ein internationales Abkommen zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Seit 2017 ist es in deutsches Recht überführt und verpflichtet den Staat, „die erforderlichen gesetzgeberischen und sonstigen Maßnahmen“ zu treffen, um der Sorgfaltspflicht zur Verhütung, Untersuchung und Bestrafung von solchen Gewalttaten nachzukommen.

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