Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt am Mittwoch in Teilen Deutschlands vor kräftigen Gewittern, Starkregen und Hagel.

Digital Desk: Lukas Böhl (lbö)

Besonders im Süden und Südosten kann es lokal zu unwetterartigen Entwicklungen kommen. Betroffen sind vor allem Bayern und Baden-Württemberg, aber auch in mehreren weiteren Bundesländern sind Gewitter möglich. Grund für die Wetterlage ist feuchtwarme und instabile Luft, die von Südwesten nach Deutschland strömt. Gleichzeitig sorgt eine Kaltfront für zusätzliche Dynamik in der Atmosphäre.

 

Besonders betroffen: Bayern und Baden-Württemberg

Die höchste Unwettergefahr sieht der DWD derzeit in Südbayern. Vor allem im Alpenvorland werden am Nachmittag und Abend kräftige Gewitter erwartet. Dort sind lokal Starkregen mit bis zu 30 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit, Hagel bis zu drei Zentimeter Größe sowie schwere Sturmböen bis 100 km/h möglich. Auch in Baden-Württemberg und Nordbayern rechnen die Meteorologen mit einzelnen kräftigen Gewittern. Dort können Starkregen um 20 Liter pro Quadratmeter, Hagel bis etwa zwei Zentimeter sowie stürmische Böen um 70 km/h auftreten.

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Gewitter auch in Hessen, NRW und Ostdeutschland

In Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen bleibt das Wetter ebenfalls wechselhaft. Laut DWD sind dort einzelne Gewitter mit Starkregen zwischen 15 und 25 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit möglich. Vereinzelt kann auch kleinkörniger Hagel auftreten.

Auch für Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und den Süden Brandenburgs besteht ein Risiko für örtliche Gewitter am Nachmittag und Abend. Dort erwarten die Meteorologen lokal begrenzten Starkregen und Windböen bis etwa 65 km/h.

Im Norden deutlich ruhiger

Wesentlich entspannter präsentiert sich die Wetterlage dagegen in Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern. Dort dominieren viele Wolken, zeitweise Regen und vergleichsweise kühle Temperaturen. Warnungen vor starken Gewittern gibt es nach Angaben des DWD aktuell nicht. An der Nordseeküste sind lediglich einzelne Windböen um 55 km/h möglich.

Wetterlage entspannt sich zum Donnerstag

In der Nacht zum Donnerstag ziehen viele Schauer und Gewitter nach Osten ab. Das Risiko für kräftige Unwetter soll laut DWD anschließend deutlich zurückgehen. Am Donnerstag sind nur noch vereinzelt kurze Gewitter oder Schauer möglich.