Die leuchtenden Skulpturen auf dem Schlossplatz waren mangels Weihnachtsmarkt diesmal besonders wichtig, um festliche Stimmung zu erzeugen. Jetzt sind sie abgebaut – doch es ist schon bekannt, wann sie wieder erstrahlen werden.

Stuttgart - Wohl nie zuvor waren sie so wichtig wie jetzt in der Pandemie: die sogenannten „Glanzlichter Stuttgart“. Das ist eine Verschönerungsaktion mit acht Lichtskulpturen auf dem Schlossplatz. Und weil der Weihnachtsmarkt abgesagt war, wurden die Skulpturen umso mehr gebraucht, um festliche weihnachtliche Stimmung zu erzeugen. Nach einer letzten Licht- und Soundshow um 21 Uhr am Dienstag werden die Lichtinstallationen umgehend wieder abgebaut. 35 Tage haben sie dann am Schlossplatz geleuchtet und die Innenstadt erhellt. Es war ihr vierter Einsatz in Folge.

Am 23. November erstrahlen sie wieder

Armin Dellnitz, Geschäftsführer der Stuttgart-Marketing GmbH, sagte, der Zuspruch der Besucher in der Stadt sei auch während der Weihnachtsfeiertage, als die Geschäfte in der Innenstadt geschlossen waren, „ungebrochen“ gewesen. Auch das Zusammenspiel mit dem Riesenrad, das diesmal im Ehrenhof des Neuen Schlosses stehen und seine Runden drehen durfte, habe sich als eine glückliche Fügung für alle Beteiligten herausgestellt. „Den beleuchteten Schlossplatz von oben zu sehen, ist ein unvergessliches Erlebnis“, bilanzierte Dellnitz. Die „Glanzlichter“ sind nun zwar abgebaut, doch das Riesenrad wird noch bis 2. Januar im Einsatz sein, und die Illumination der 1,2 Kilometer langen Königstraße mit Lichterketten an den Bäumen sowie die Illumination der Schulstraße bleiben noch bis 6. Januar bestehen. Im Jahr 2022 sollen die „Glanzlichter Stuttgart“ vom 23. November bis 28. Dezember stattfinden, kündigte Dellnitz an. Auch das Riesenrad wird dann wieder mit von der Partie sein.