Gottlieb-Daimler-Schulen Sindelfingen Mehr als 75 Schüler(innen) gepikst

Diese drei Mädels aus der GDS 1 und 2 haben sich ihren Piks abgeholt. Foto: GDS
Diese drei Mädels aus der GDS 1 und 2 haben sich ihren Piks abgeholt. Foto: GDS

Nicht warten, sondern handeln wollte man an den Gottlieb-Daimler-Schulen in Sindelfingen. Dort holten sich jetzt 75 Schülerinnen und Schüler ihre Erstimpfung gegen Corona ab.

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Sindelfingen - Die Gottlieb-Daimler-Schulen (GDS) 1 und 2 haben einen Weg gefunden, Schlangestehen und Impfengpässe zu umgehen. Intensiv bemühten sich die Schulleiterin Kerstin Oswald und und ihr Pendant Christian Hopf um ein niederschwelliges, mobiles Impfangebot für die Schülerinnen und Schüler.

Gerade die unter 18-Jährigen stehen im Fokus der Impfkampagne, weil es in dieser Altersgruppe noch viele Ungeimpfte gibt. Die Mutter eines GDS-1-Schülers, Dr. Ruth Nahhas, Ärztin in Gäufelden-Nebringen, erklärte sich bereit, mit Freunden und Bekannten eine Impfaktion an den Berufsschulen durchzuführen: „Ich habe gleich bei der Elternbeiratssitzung meine Hilfe angeboten, als ich gehört habe, dass die GDS-Schulen dringend nach einem Impfangebot suchen.“

Reibungsloser Ablauf

Unterstützt wurde sie vor Ort nicht nur von den Schulleitungen, sondern auch von der Religions- und Ethikfachschaft sowie der Schulleitung beider Schulen, die die Schulaula zum temporären Impfzentrum umgebaut haben. Dr. Ruth Nahhas zeigte sich darüber sehr zufrieden: „Das sieht hier super aus und funktioniert alles reibungslos.“

Angeboten wurden der Schülerschaft und dem Kollegium Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen. Die Aktion stieß auf große Resonanz und sorgte bei Kerstin Oswald und Dr. Christian Hopf für Begeisterung: „Die Impfaktion mit dem Praxisteam von Frau Dr. Nahhas ist für uns eine unglaublich wichtige Unterstützung. Wir impfen mitten auf dem Schulcampus der GDS1 und GDS2 und haben durch dieses niederschwellige Angebot erreicht, dass sich mehr als 75 Schülerinnen und Schüler für eine Erstimpfung entschieden haben.“

Das Ziel heißt Präsenzunterricht

„Durch das drohende Beispiel des vergangenen Schuljahrs sind die Impftage in der derzeitigen vierten Welle hoch willkommen“, schreiben die Lehrkräfte Marianne Maier-Anderer und Christopher Humke. Einen weiteren Lockdown wolle man unbedingt vermeiden: „Jede Impfung zählt und ist ein Schritt raus aus der Pandemie. Ziel ist es, mit einer hohen Zahl an Geimpften nicht wieder zurück ins Homeschooling zu müssen, sondern in Präsenz unterrichten zu können. Dass sich so viele aus der Schulgemeinde für die Impfung angemeldet haben, ist klasse.“ Ruth Nahhas unterstützt ebenfalls die Notwendigkeit, die Schulen offen zu halten: „Die Schule als sozialer Treffpunkt muss geöffnet bleiben, damit die Schüler nicht wieder nur alleine zu Hause vor dem PC sitzen.“




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